Full text: Die deutsche Wirtschaft

Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft. 4; 
arbeit klar ausgesprochen: „Sind wir arm an Rohstoffen, so liegt es an 
uns, reich zu sein im Wollen, Erfinden, Gestalten; müssen wir sparsam 
sein im Kaufen, so soll doch jedes Stück eine beste Leistung sein; 
treten wir wieder auf den Auslandsmarkt, so soll unsere Ware mit 
einem Maximum an Fertigkeiten erfüllt sein.” 
So bietet das deutsche Wirtschaftsleben trotz den ungeheuerlichen 
Blutverlusten, die es im Kriege und nachher erlitt, trotz der Verstüm- 
melung unseres Wirtschaftskörpers, trotz der würgenden Kapitalnot, 
trotz der politischen Unfreiheit, in der wir zu leben gezwungen sind, 
die Anzeichen einer unablässig strebenden, von wissenschaftlichem 
Geiste durchseelten, den Wettbewerb mutig wieder aufnehmenden 
Triebkraft, Sie ist überzeugt, daß sie das Verlorene nur durch müh- 
same, bienenfleißige Arbeit wiedergewinnen kann und daß sie gerade 
durch die Entfaltung ihrer eigenen besten Kräfte der Weltwirtschaft am 
besten zu dienen vermag.
	        
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