Full text: Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk

Zeit als die einfache beansprucht, so wird dies dadurch wieder ausgegli- 
chen, daß sie einen raschen Überblick über den Wertefluß im Be- 
trieb ermöglicht, Für die Handwerkerbuchhaltung eignet sich be- 
sonders die doppelt-amerikanische Methode, da durch die Neben- 
einandergliederung der Konten eine gute Übersicht möglich ist, und 
die Kontenzahl je nach Art und Notwendigkeit ‚erweitert werden 
kann. 
Im Malerbetrieb wird man die Kontenauswahl und -organisation 
nach kalkulatorischen Gesichtspunkten vornehmen, Eine solche Buch- 
haltung bezeichnet man als Gewerbebuchhaltung, Nach diesem Sy- 
stem sind für einen Malerbetrieb mindestens folgende Konten not- 
wendig: Kasse-Konto, Kunden-Konto, Lieferanten-Konto, Malarbei- 
ten-Konto, Lohn-Konto, Unkosten-Konto, Privat-Konto, Werkzeug- 
und Geräte-Konto, Kapital-Konto, 
Die Kontenzahl kann je nach Bedarf erweitert und gekürzt wer- 
den, Alle diese Konten sind im Hauptbuch zusammengefaßt, das das 
wichtigste Buchhaltungsbuch der doppelten Buchhaltung darstellt. 
Für Handwerksbetriebe genügt als Hauptbuch ein amerikanisches 
Journal. Kontenbild des Hauptbuches einer doppelt-amerikanischen 
Buchhaltung: 
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Den Zusammenhang zwischen Buchhaltung und Kalkulation zeigt 
folgende schematische Zeichnung": 
Lohn-Konto Malarbeiten-Konto 
Produktiver Lohn — 
Unproduktiver Lohn „fwand | Leistung 
Unkosten-Konto | 
I ——— 
» siehe Rößle, Dr. Karl, „Die Grundzüge der handwerklichen Selbst- 
kostenberechriung.‘“ II Auflage. G. Braun, Karlsruhe 1925, Seite 153. 
152
	        
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