Object: Die Social-Demokratie

Gewaltsame Revolution. 
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Demokratie keine Möglichkeit, auf friedlichem Wege ihr Ziel 
zu erreichen, da die freiwillige Unterwerfung der Gesellschaft 
undenkbar ist, und die Mitwirkung der gesetzgebenden Faktoren 
bei der Durchführung des Socialismus nicht nur nicht zu erwar 
ten ist, sondern sogar von der Social-Demokratie selbst, als 
ihrem revolutionären Charakter widersprechend, abgelehnt wird. 
Es bleibt somit kein anderer Weg übrig, als der der Gewalt; 
und die social-demokratische Partei muß in doppeltem Sinne 
als eine revolutionäre Partei angesehen werden, als eine 
Partei, die ihr revolutionäres Princip durch nichts anderes, 
als durch revolutionäre Mittel zur Geltung bringen kann 
und auch will. 
Es fällt nicht schwer, für die an die Gewalt appellirende 
revolutionäre Tendenz der Social-Demokratie die nöthigen 
Belege beizubringen. Die Berhandlungen des allgemeinen 
deutschen social-demokratischen Arbeiterkongreffes zu Eisenach 
(1669), auf welchem die social-demokratische Arbeiterpartei 
sich constituirte, schloß Gcib mit den Worten: 
„Es gibt einen Baum, der goldene Früchte trägt, wenn 
„aber diejenigen, die ihn gepsianzt haben, die Hand nach den 
„Früchten ausstrecken, so ziehen sie sich zurück. Es liegt auch 
„um den Baum geschlungen eine Schlange, die Jeden davon 
„abhält. Dieser Baum ist die heutige Gesellschaft; die Schlange, 
„das sind die heutigen Zustände, die uns den Genuß der gol- 
„denen Früchte verwehren. Meine Herren! Wir sind ent- 
„schloffen, die goldenen Früchte zu genießen und die Schlange 
„zu verscheuchen: — sollte daü nicht auf gütlichem Wege 
„gelingen, wohlan, dann sind wir als Männer, die vor der 
„That nicht zurückbeben, bereit, den alten Baum zu fällen 
„und an seiner Stelle einen neuen kräftigen Baum erstehen 
„zu lasten. Wie können wir ain ehesten unser Ziel erreichen? 
„Indem wir den Geist der Brüderlichkeit und Freiheit in
	        
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