des LacKs selbst bietet einen ausgezeichneten Schutz gegen evtl.
Luftzutritt durch den Deckelfalz.
Ein interessanter dreiteiliger Verschluß für Lackkanister
wird in Abb. 117 veranschaulicht. Der erste Teil a ist ein ge-
bördelter Gewindeeinsatz, der in die Öffnung des Kanisters
eingelötet wird. Hierdurch wird ein fester luftdichter Verschluß
des Kanisters erzielt. Der zweite Teil b ist ein schnabelförmiges
Ausgußstück, das in Teil a eingeschraubt wird. Zuletzt wird
der Stöpsel c wiederum in b eingeschraubt. Vorteil dieser Aus-
rüstung ist der, daß zwecks bequemer Raumausnutzung die
Kanister nur mit dem Verschluß a zum Versand kommen. Dieser
Verschluß ist platzsparend. Soll der Kanister geöffnet werden,
Abb. 119. Abb. 120.
Abb. 119 —120. Anilin-Farben-Kanister-Verschluß
Abb. 118 und Abb. 119 ohne eingeschobenen.
Abb. 120 mit eingeschobenem Deckel.
so muß man mit einem scharfen Instrument den Boden von a
einstoßen, «dann den Ausgießer b aufschrauben und kann aus
dem Kanister nunmehr die erforderliche Menge Lack entnehmen.
Als Verschluß wird nunmehr der Stöpsel ce verwendet. Es ist
also ausgeschlossen, daß während des Versandes Unbefugte den
Kanister öffnen können, um Lack zu entnehmen, ohne daß dies
sofort bemerkt wird.
} Der Verschluß, der für Anilinfarbenbehälter üblich ist, wird
in Abb. 118-—120 gezeigt. Wir haben hier eine zungenförmig
ausgestanzte Öffnung a, von der aus zu beiden Seiten je 2 weitere
Einschnitte eingestanzt sind. Die zwischen je 2 solcher Ein-
schnitte liegenden Blechteile b werden mittels eines Prägewerk-
zeuges nach unten gedrückt und am Rande abgerundet. Es
ist nun möglich, den rechteckigen Schieber ce so einzuschieben,
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