Full text: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

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- à Per 100 Stich. Auf dieser Höhe blieb er seither, und 
vereinzelte Anstrengungen, ihn noch weiter zu erhöhen oder 
zu reduziren, waren erfolglos. 
Ui» die Folgen des Minimallohnes iw Lohnwiesen skizziren 
zu tonnen, hat man zuerst der Lohnansätze der letzten Jahre 
Erwägung zu thun. Es genügt zum vorliegenden Zweck, die 
Ansätze für den ~ l U Rapport anzuführen. Wenn die Lohn- 
ausätze der anderen Rapporte hin und wieder un verhält n iß- 
mäßig von ihnen abweichen, so war nicht der Minimallvhn 
damn ,chnld, sondern kommerzielle Konjunkturen allgemeiner 
' s/Ļohustatistik per 100 Stich der letzten fünf Jahre 
gestaltet sich folgendermaßen: 
Januar-März . . . S2 
April-Juni .... 28- 
Juli-Ailgust . . . 33 
September - November 33 
Dezember .... 33 
$5 1886 1887 
-35 33—35 35 
32 35—38 35 
36 35—40 35—38 
-10 35—46 35—50 
•38 35—40 35—38 
1888 1889 
35 35 Lohnstatistik. 
35 36 
5—37 35—37 
>—12 35—12 
35 35—42 
Zu bemerken ist. daß die Maximalansätze int Durchschnitt 
à Preise reprüsentiren, welche die geringsten Muster erzielten: 
die Minimalansätze waren der Lohn für gute Muster, mittlere 
bewegten sich im Lohn zwischen beiden Stufen, iiiimerhin 
eher bn »dem, 2^#'^ da bei obern, 
8i,moe,,b. ^m,el' ist i„ 0eni^^fi^^tio,mo bufi Ma 
b,e Hmson morte fiei) b^l'^^f^^l,itt(i^^ im„, 3mmm' Ma 
Hube eifti-eclte, 1888 imb 1889 sebo» »tit be», Somber 
k'Omm »»b 1890 bei ^fitc me^it t,t ben 
l1cmbcr hineinragte. Man findet denn auch in diesen Perioden 
relativen Arbeitsmaiigels keine oder nur Verschivindende Lvhn- 
orfferenzen zwischen schlechter und guter Waare, ein Mißstand, 
bem die mit 1. Juli 1888 eingeführten Zuschläge ein Ende 
"Achten, wodurch schlechte Muster je nach Garn- und Stich 
verhältnissen Lohuzuschlüge von 2—5 Cts. und vom Dezember 
'^ll0 an bis ans 10 Cts. erhielten. Sie sind in obigen Lohn-
	        
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