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XV. Capitel.
Der Süden.
Bis 6. Mai 1881 hatte ich einen grossen Theil Floridas, die
grössere nördliche Hälfte der Halbinsel, bis südlich von Enter
prise, bereist und an einem Jagdausfluge der übrigen Mit
glieder der Reisegesellschaft im Süden von St. Augustine
Theil genommen. Von diesem Ausfluge kamen wir am oben
genannten Tage in St. Augustine an und fuhren von dort
nach New-Orleans, über Jacksonville in Florida, Way Cross,
I^upont, Thomasville, Albany und Smithville in Georgia, Fu-
f^lva, Montgomery und Mobile in Alabama, ab. Diese Reise
"ar durch die Hitze nicht eben angenehm.
Der Boden wird bis zur Grenze von Alabama mit fast
jeder Meile besser und auch bebauter, ln Florida und Südost
georgia ist er meist noch sandig und mit Finien bestanden.
Ks zeigt sich nur ausnahmsweise eine elende kleine Negerfarm.
Alhnälig nimmt der Wald die estait von Daubwald an, das
Terrain ist nicht mehr eine vollkommene Ebene, es ist von
Smithville bis in die Nähe von Montgomery wellenförmig, eine
ausgesprochen schöne Hügellandschaft darstellend. Die Wälder
'Verden kleiner und machen grösseren Dörfern Platz, nicht
^ehr blos einzelnen Farmen. Allein Grossbetrieb sieht man
Selten, vielfach ist es vielmehr klar, dass ehemalige Gross-
Besitzungen in kleinere Farmen aufgetheilt worden sind. Nicht
Selten bemerkt man verwildertes, mit Gestrüpp und theil weise
’^it Wald bewachsenes Land, das früher Ackerbauzwecken
gedient hatte und seit dem Secessionskriege aufgelassen worden