10, B. Die Buchhaltung in den Betriebsabteilungen.
Gesamtgewinn laut Fremde-Wechsel-Kkonto ./ 241.45
Gewinn laut Pfundskontoe #} 25855293n
; „. Dollar- ,, u. 13.65
; u |. Francs- ,, „ 202.45 Al 241.45
(NB. In diesem Gewinnbetrag sind unabgeführte Stempelge-
bühren enthalten, von deren Abbuchung aus Gründen der Deut-
lichkeit abgesehen wurde.)
e. Andere Formen in der Deovisenbuchhaltung.
Es ist bemerkenswert, daß sich in den verschiedenen Bankbetrieben
hinter denselben Kontennamen ganz verschiedene Kontenarten verstecken.
Der Betrieb, von dem wir ausgingen, bezeichnet als D e vis enk onto
jenes e ine Konto, das bei sämtlichen Währungsbuchungen angerufen
wird. Andere Betriebe haben dieses Konto aufgeteilt in ein Konto für
gehandelte Währungisbeträge, das Devisentkonto, und
in ein Konto für nicht gehandelte Währungsbeträge,
das Währung sz wischenk ont o. Wieder andere Betriebe zeigen
dieselbe Zweiteilung der Konten, nur ist bei ihnen das Devissenkonto
das Konto für die nicht gehandelten Posten; das Konto für die gehan-
delten Posten nennt man dann D evisenarbitrag ek ont o. Die
zweite Art der Buchung und Kontenbezeichnung erscheint als die trefflichste.
In der Verschiedenheit der Namengebung liegt eine unnötige Verwor-
renheit und Willkür. Sie läßt aber erkennen, daß die Entstehung der
Buchungsformen aus dem Betriebe heraus erfolgt. Selten wird das
Schema eines fremden Betriebes übernommen.
Viel einfacher noch verbuchen die Devisenabteilungen, die sowohl die
M ark- wie die Währungsbuchungen über ein und das-
s elbe Konto laufen lasssen. Sie bezeichnen dieses Konto entweder
als D e vis enk onto oder als Fr em d e- W echs e l- oder Kur s -
w echselk onto. Es tritt an die Stelle des Währungszwischenkon-
tos, des Devisenkontos im Sinne des Devisenhandelskontos und
des Fremde-Wechselkontos im Sinne unserer Beispiele. Nicht ge-
handelte Posten gleichen sich dort aus. Alle Währungsposten werden
à .A6 1.– in Mark umgerechnet. Beim Abschluß werden die Wäh-
rungskonten à A6 1.9 über dieses Kurswechselkonto ausgeglichen. Die
eigenen Devisenbestände sind natürlich zum vollen Kurswert einzusetzen
und können direkt an die Bilanz weitergegeben werden. Die Devisen-
abschlußkonten werden dadurch überflüssig. Der Saldo des Kontos ist
dann Verlust oder Gewinn. Die Ausfsschlüsse über den Stand bei den
einzelnen Währungen, die bei der dargestellten Buchhaltung das De-
visenkonto bietet, sind hierbei lediglich aus dem Skontro zu holen.
Rechnet man bei den Währungsbuchungen nicht zu \s6 1.9 oder zu
einem Stand ar d-Kurs um, so sind beim Abschluß Differenz-
aus gl ei ch s bu q ung en zum Ausgleich der Markspalten in den
Währungskonten vorzunehmen. Von dieser Methode ist man nahezu
völlig abgekommen.
Das D evisen aus g le ichs k ont o wird bei vielen Banken nicht
geführt. Es ist vor allem für die Banken an Börsenplätzen typisch, die
DM)