Full text : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Herr  Le  Duc  hat  auch  die  Cultur  von  Thee,  Jute  und
der  Ramiepflanze,  sowie  die  besten  Methoden  zu  ihrer  Verarbeitung ­
  sehr  gefördert.  Letztere  Pflanze  liefert,  wie  wir  sahen,
eine  ^  schöne  Gespinnstfaser,  die  zwischen  Wolle  und  Seide
^ngiren  dürfte.  Es  würde  sich  auszahlen,  wenn  die  europäischen
egierungen  hier  Techniker  anstellten,  die  alle  Erfindungen  und
ersuche  des  Ackerbau-Amtes  und  wo  sie  sonst  Vorkommen,
^erfolgten,  prüften,  kritische  Berichte  und  Muster  einsendeten,  die
ann  ieder  von  den  europäischen  Ackerbauministerien  den
^and^^irthen  in  jener  Form  zugänglich  gemacht  würden,  wie
Cr  Jahresbericht  des  Herrn  Le  Duc  es  den  amerikanischen
^andwirthen  wird.  Von  demselben  werden  jährlich  300.000
-xemplare  im  Lande  verbreitet  und  ist  es  ein  vollkommenes.
Vorzügliches  Lehrbuch  practischer  Landwirthschaft.
Vor  allen  Dingen  möge  man  von  der  unsinnigen  Idee  ab-^ommen,
  hier  werde  nur  ein  wüster  Raubbau  getrieben,  der
as  Land  in  kurzer  Zeit  aussaugen  werde.  Das  mag  im  Westen
jc  fach  geschehen.  Im  Osten  und  Süden  gehen  die  Farmer,
c  in  Reizen-  und  Fleischproduction  mit  dem  Westen  nicht
oiKurriren  können,  zu  allerhand  anderen  Culturen  und  zur
"  *rthschaftlichen  Fabrikation  über.
^‘crbei  werden  sie  vom  Ackerbauministerium  nicht  nur,
U  geschildert,  durch  Belehrung,  sondern  auch  durch
von  Saat  und  Pflanzen,  von  den  Staatenregierungen
durch  Prämien  unterstützt.  Die  Staatsregierung  von
^c  aware  hat  1877  und  1878  Farmern  Prämien  bewilligt,  welche
-uc  'errüben  anbauten,  und  hier  sowie  in  Maine  sind  Actienri
  ^^^hnften  entstanden,  welche  Zuckerrübenfabriken  einteten,
  die  im  Betriebe  sind.  Die  Fabrik  in  Maine  verarrüb
  Campagne  1880/81  10.000  Tonnen  Rüben.  Zucker-W
  ^^niie,  Jute,  Tabak  treten  im  Osten  somit  an  Stelle  von
hier  nicht  gedüngt  werde,  ist  auch  eine  Fabel,
jj..  ^®ud  unserer  Rundreise  in  Pennsylvanien  sahen  wir  überall
ein  Feldern  und  oft  auch  Kalk.  Es  findet  sogar
®i^rker  Verbrauch  von  künstlichem  Dünger  statt.  Dass
lieh  auch  Blumen  zum  Verkaufe  als  landwirthschaftrodukte
  baut  -—  gerade  wie  auf  den  dürren  Feldern
            
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