wert. Sie haben unter den Staatsausgaben für die Fischerei die Führung. Im einzelnen zeigen die Etats
die folgenden Aufwendungen für die Fischerei: 1914 1925
Original- Vorkriegs-
ziffern kaufkraft
im 1000 fr.
Überwachmg. .:..... ZA 1.896 421
Prämien an die Seefischerei....................... 2 609 58C
Fischereiflottille, Subventionen .................... 80 1f
Subventionen, an Versicherungsunternehmungen gegen den
Verlust von Netze ern 50
Wissenschaftliches und technisches Amt für Seefischerei... 190 4"
LEN
Insgesamt.... 5 006 4 825 1.072
Die von der U. 8. A. Tariff Commission!) erwähnte KExportprämie auf getrockneten oder gesalzenen
Seefisch (Stockfisch), die nach dieser Quelle für den Fall, daß der Transport durch französische Seefahr-
zeuge vorgenommen wird, in einer Höhe von 10 bis 16 fr. für 100 kg vom Staate gezahlt wird, erscheint in
keinem der bearbeiteten Etats. Wenn sie nicht inzwischen aufgehoben worden ist, ist es wahrscheinlich,
daß die dafür erforderlichen Beträge in anderen Etatposten mitenthalten sind.
5. Forstwirtschaft.
Die gesamte beforstete Fläche Frankreichs betrug?) :
Mer 79:886 701 ha
ee na 10:346 680.
Die Zunahme ist durch die KEinverleibung Elsaß-Lothringens zu erklären. /Die beforstete Fläche gliedert
sich 1923 folgendermaßen?): in 1000 ka
Stantsforsten: .. 0.00.1001 777007 SD ; sera 1429
Gemeindeforsten, die von der staatlichen Forstverwaltung bewirtschaftet werden.... 2177
Sonstige EL NE 268
Privakförsten, en vn 6 471
Insgesamt.... 10.345
Die private Forstwirtschaft spielt demnach für Frankreich eine verhältnismäßig wichtige Rolle.
Produktionsziffern stehen nur für die in dem Kapitel »Staatliche Erwerbsbetriebe« zur Behandlung
kommenden Staatsforsten zur Verfügung. Die der privaten und kommunalen Forstwirtschaft zugute
kommenden Staatsausgaben sind, soweit die beiden bearbeiteten Etats darüber Auskunft geben, sehr
SER: 1914 1925
Original- Vorkriegs-
ziffern kaufkraft
in 1.000 fr.
Schutz privater Waldungen gegen Waldbrände, Nonnenfraß usw. 9 700 156
Vorschüsse an Gemeinden für Anlage von Waldwegen ...... — 50 11
>> le
Insgesamt.... 9 750 167
6. Verschiedenes.
„Der in Frankreich herrschende Mangel an landwirtschaftlichen Facharbeitern, der durch
die nach dem Kriege in verstärktem Maße andauernde Landflucht und die Lücken, die der Krieg in die
Reihen der landwirtschaftlichen Bevölkerung gerissen hat, noch erhöht wurde, machte die Beschaffung
von ländwirtschaftlichen Arbeitskräften aus dem Auslande notwendig. Die französische Regierung hat
zur Behebung des Landarbeitermangels ein besonderes Staatliches Bureau eingerichtet, dessen alleinige
Aufgabe in der Werbung ausländischer landwirtschaftlicher Arbeiter besteht. Für diesen Zweck werden
im Etat für 1925 7 Millionen fr. vorgesehen,
Die vorwiegend kleinbäuerliche französische Landwirtschaft hat das Entstehen von Genossenschaften
und Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit zum Schutz gegen: Verluste infolge von Niederschlägen,
1) Dictionary of Tariff Information, a. a. 0.
?) Die Zahlen sind dem Annuaire General de la France et de V’Etranger, 1926 (8. 2838 bzw. 239) entnommen, Die geringe, offen-
sichtlich dureh Abrundung entstandene Abweichung der Gesamtzilfern für 1923 (10 346 680 bzw. 10 345 000 ha) findet sich auch dort.
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