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mußte es sein. Seitdem hat jener Kampf ununterbrochen
gewährt. Er wurde geführt nicht durch die rohe physische
Macht, sondern durch die Macht des Geistes. In jedem
Lande, unter jeder Nation erheben sich Männer, die
mit dem Worte kämpften, fielen oder siegten. Der Kampf
um die edelsten Zwecke, er wird auf die edelste Weise
geführt. Freilich muß später durch die physische Gewalt
die Wahrheit unterstützt werden, denn sie wollen es nicht
anders, die Leute auf den Thronen. Nun, so laß uns
die Völker nicht aufregen, nein, erleuchten, aufklären."
Mein Vater schwieg lange, dann sagte er: „Mein
Sohn, ich verkenne nicht die Wahrheit, die in deiner
Rede liegt, aber warum willst du gerade zum Märtyrer
werden? Du, unsere einzige Hoffnung, Stütze. Die
Freiheit muß errungen werden, aber sie wird's auch
ohne dich. Bleib bei uns, mach du unser Glück aus,
wirf dich nicht in jenen Kampf. Selbst wenn du in ihm
siegst, gehen wir doch unter. Wir lebten nur für dich.
Vergilt uns. Du allein, du änderst's nicht. Laß Leute
kämpfen, die nichts zu verlieren haben, an deren Ge
schick nicht das Herz der Eltern hängt."
O ja, er hat recht! Warum soll ich gerade zum Mär
tyrer werden? Doch wenn jeder so spräche, so feig sich
zurückzöge, wann würde dann ein Kämpfer aufstehen?
Warum soll ich gerade zum Märtyrer werden?
Warum? Weil Gott mir die Stimme in die Brust
gelegt, die mich aufruft zum Kampfe, weil Gott niir
die Kraft gegeben, ich fühle es, die mich befähigt zum
Kampfe! Weil ich für einen edlen Zweck kämpfen und
leiden kann! Weil ich Gott um die Kräfte, die er mir