Metadata: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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7. September 1851. Vertrag mit Hannover in Magdeburg 
wegen Zolleinigung beider Staaten Preufsen und Hannover, der 
auch die Staaten angehören sollten, die mit dem 1. Januar 1854 
durch Zollvereinigung verbunden wären. Schachzug gegen Österreich 
und die Schutzzollbewegung im Süden. — Der Hafenort Geestemünde 
soll vom Zollgebiet ausgeschlossen bleiben. Für den Freihafen 
Harburg wird, falls er nicht als solcher erhalten wird, eine freie 
Mederlagsanstalt zugesichert. 
25. September 1851. Vertrag zwischen Hannover und 
Schaumburg-Lippe wegen Beitritt zum Zollverein. 
31. Dezember 1853 lief der Zollverein ab. 
15. November 1851 kündigt Preufsen sämtliche Zollvereinsverträge. 
1852. Zollvereinskrisis. 
2. Januar 1852. Konferenzen zu Wien, dann zu Darmstadt 
und Berlin. Österreichs Beitrittsversuche. 
1, März 1852. Vertrag Preufsens mit Oldenburg wegen 
Anschlusses an die preufsische Zollkombination. Brake soll die ihm 
im Steuerverein eingeräumte Stellung als Freihafen behalten. 
19. Februar 1853. Vertrag zwischen Preufsen und Österreich. 
21. (und 22. Februar) 1853. Gesetz(e) wegen Aufhebung des 
Freihafens zu Harburg (und Wiederherstellung der unversteuerten 
Niederlage). 
4. April 1853. Erneuerung des Zollvereins auf 12 Jahre, also 
bis 31. Dezember 1865. Emden behält sein Portofrankorecht 
(öffentliche Portofrankonlederlage). 
30. Dezember 1853. Das Dorf Aumund und die Elbinseln so 
wie der Hafenort Geestemünde vom Zollverein ausgeschlossen. 
26. /31. Dezember 1853. Vertrag mit Luxemburg. 
Mit 1. Januar 1854 Eintritt Hannovers und Oldenburgs in 
den Zollverein. 
15. November 1854. Bahnhof Sebaldsbrück, Eisenbahnkörper 
und der kleine südlich davon gelegene bremische Gebietsteil werden 
dem Zollverein angeschlossen. 
26. Januar 1856. Vertrag Bremens, wodurch ein zollverein- 
liches Hauptzollamt in Bremen errichtet wird, Teile des Gebiets: 
die hollerländischen und Borgfelder Aufsendeichsländereien an der 
rechten Seite des Deichschlots bezw. der Wümme, die Feldmarken 
Grolland, Varrelgraben und die Ochtum sollen dem Zollverein an 
geschlossen werden. 
1. Januar 1857. Eintritt der von Bremen am 26. Januar 1856 
dem Zollverein überwiesenen Gebiete in den Zollverein. 
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