& Anhang.
chinesischen Freiheitsbewegung. Der Kampf um Chinas Befreiung ist der
Kampf für die Befreiung aller versklavten Völker und Klassen der Welt.
Zentralexekutive der Kuomintang
gez. Wang Chin Wai.“
Aus dem Hauptquartier der Nationalarmee trifft folgendes Telegramm ein:
„Im Felde, 14. Februar 1927.
Die militärpolitische Abteilung der Kuomin-Armeen sendet der Brüs-
seler Tagung die brüderlichsten Sympathien und wünscht den Beratungen
vollsten Erfolg.
Es lebe die Befreiung der unterdrückten Völker.
General Yang Da Deng.“
Von der Leitung der Wampua-Kadettenschule bei Kanton trifft die fol-
gende Botschaft ein:
„13. Februar.
Unsere militärisch-politische Akademie wurde organisiert, um den Im-
perialisten eine eiserne Garde bewußter Kämpfer entgegenzustellen. Wir sind
mit Ihren Zielen eins. Wir begrüßen den Anti-Imperialisten-Kongreß von
Brüssel von ganzem Herzen.
Militärisch-politische Leitung der Akademie Wampua.“
Frau Sun Yat Sens sendet folgendes Telegramm:
„Meine Glückwünsche dem Kongreß, dessen Arbeit ein historisches Er-
eignis von Weltbedeutung ist und einen Fortschritt der anti-imperialistischen
Kräfte bedeutet. Die an der chinesischen Front erreichten Erfolge bedeuten
einen nahen Endsieg. Ihre Ermutigungen und Hilfe werden unsere An-
strengungen verstärken.
Frau Wwe. Sun Yat Sen.“
Der Rektor der Nationaluniversität Pekings, Professor Kou Men Yü,
schreibt:
„Begrüße Kongreß zur Befreiung unterdrückter Völker. Die Unter-
drückung der kolonialen und halbkolonialen Völker einerseits und Aus-
beutung der arbeitenden Klassen andererseits bilden die Grundlage des
heutigen Systems der Weltherrschaft. Ohne eine radikale Änderung dieses
Systems muß die Menschheit in Greuel, Blutvergießen und Schande dahin-
siechen. Nur ein gemeinsamer Kampf gegen das bestehende imperialistische
System der kolonialen und halbkolonialen Völker und arbeitenden Klassen
im Weltmaßstab kann eine soziale Gerechtigkeit und den Weltfrieden her-
beiführen. Wünsche dem Kongreß größten Erfolg. Möge er eine neue
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