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Folglich ist Sand SE,
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oder in Worten: die Gewinne an allen beliebig produ-
zierbaren_ Produkten verhalten sich umgekehrt wie
ihre Produktivitätsziffern.
Nun lösen sich auch die Selbstkosten, wie oben gezeigt,
durchaus in Gewinne auf: nämlich die Gewinne der sämtlichen, an
der Herstellung eines solchen Gutes unmittelbar und mittelbar be-
teiligten Produzenten. Folglich besteht der statische Preis aller
beliebig produzierbaren Güter aus nichts als Gewinnen, nach der
folgenden Formel:
A Ui
= X: und —
Nı Ur
Diese schon sehr einfache Formel, die nichts mehr als ein
Verhältnis der verschiedenen Produktivitätsziffern enthält, läßt sich
nun noch mehr vereinfachen, wenn man, was sehr leicht geschehen
kann, die % in Zeiteinheiten (£) ausdrückt.
Nach der Voraussetzung arbeiten nämlich alle Grenzprodu-
zenten in der Statik, weil gleich qualifiziert, gleich lange mit
gleicher Intensität!). Folglich verhält sich ihre Produktivitätsziffer
1) Auch das hat mir Amonn bestritten. Wenn er, wie es eigentlich seine
Aufgabe gewesen wäre, mein Lehrbuch eingesehen hätte, so hätte er gefunden, daß
es: sich ausdrücklich um eine „abgekürzte Formel‘ handelt, die ich in einem für Fach-
männer bestimmten Aufsatz ausführlich zu erläutern nicht für nötig hielt. Hier
steht (S. 450/51) das folgende: „Selbstverständlich kann diese abgekürzte Formel nur
unter unserer Voraussetzung gelten, daß beide verglichene Arbeitsmengen oder -zeiten
der gleichen ‚Dimension‘ angehören, d. h. den gleichen Wert oder statischen Preis
haben. Sobald es sich nicht mehr um gleiche Anspannung gleich qualifizierter Per-
sonen handelt, gilt die Formel in dieser Einfachheit nicht mehr. Dann müssen die
Arbeitszeiten auf den gleichen Wert reduziert werden, um gleicher Dimension zu sein
und in eine Gleichung eingestellt werden zu können. Das geschieht bereits in den
gleichen großen Stufen der Qualifikation dadurch, daß eine kürzere Zeit schwerer, gefähr-
licher oder unangenehmer Arbeit einer längeren Zeit gewöhnlicher Arbeit als gleich-
wertig betrachtet wird.‘“ Bergmannsarbeit z. B. wird eben — aus guten Gründen —
von der Gesellschaft höher „qualifiziert“. Das drückt Marx folgendermaßen aus: „Die
Arbeit, die als höhere, kompliziertere Arbeit gegenüber der gesellschaftlichen Durch-
schnittsarbeit gilt, ist die Äußerung einer Arbeitskraft, worin höhere Bildungskosten
eingehen ... und die daher einen höheren Wert hat, als die einfache Arbeitskraft.“
(Kapital I, S. 160.) Sein Ausdruck „gilt‘“ ist völlig gleichbedeutend mit dem unseren
„wird qualifiziert‘.
ff