Object: Die Frau und die Arbeit

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zynischen Witzen der vornehmen Klubs, wie aus den 
Träumen der Poeten und dem edelsten, Mann und Frau 
fürs Leben aneinander bindenden Gattenverhältnis. Noch 
immer spielt es auf Erden dieselbe große Rolle wie zur 
Zeit, da die Ungeheuer der Vorzeit durch Siluriens Moore 
jagten, noch immer bildet es am Webstuhl des Lebens die 
Kette des Gewebes und läuft wie ein endloser Faden durch 
jede Zeichnung und jedes Muster der einzelnen mensch 
lichen Existenzen. So erscheint es nicht nur unausrottbar, 
sondern es ist unbegreiflich, wie jemand annehmen kann, 
daß diese Anziehung von Geschlecht zu Geschlecht, die mit 
Hunger und Durst als dreieiniger Instinkt die Basis des 
tierischen Lebens auf Erden bildet, jemals durch eine ver 
hältnismäßig so geringe Veränderung getilgt werden 
könnte, wie es die Verrichtung dieser oder jener Arbeit 
oder ein etwas größeres oder geringeres Wissen in einer 
oder der andern Richtung ist. 
Daß die Frau, weil sie an einem dampf getriebenen Web 
stuhl Dutzende von Ellen Leinen im Tage erzeugt, weniger 
die Gefährtin des zu ihr passenden Mannes sein sollte, als 
da sie an ihrem Spinnrad mit Hand und Fuß eine Elle fer 
tig brachte; daß der Mann weniger die Gemeinschaft mit 
der Frau wünschen sollte, weil sie in ihrem Konsultations 
zimmer Kinder nach pharmakologischen Vorschriften be 
handelt, als wenn sie in alter Zeit Arzneikräuter auf den 
Hügeln sammelte; daß die Frau, die ein modernes Bild 
malt oder eine moderne Vase zeichnet, dem Manne weniger 
liebenswert erscheinen sollte als ihre Vorfahrin, die den 
ersten Topf formte und mit einem Zickzack verzierte, dem 
Manne ihrer Zeit erschien; daß die Frau, die zu dem Unter 
halt ihrer Familie beiträgt, indem sie Rechtsbeistand lei 
stet, sich weniger nach Mutterschaft und Ehe sehnen sollte 
als diejenige, die in der Vergangenheit zu dem Unterhalt 
der Familie beitrug, indem sie über dem Mahlstein hockte 
oder Fußböden rieb, und daß die eine weniger vom Manne
	        
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