Haushalten und Unternehmen, V.
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Ich, sei es auch vermittelt, von dem Herrschen betroffen wird. An
letzter Stelle löst sich da vieles als Schein auf, aber gerade dem un
mittelbaren Eindruck muß ich die Darstellung anpassen. Harmlos
betrachtet, kann etwa das Helfen innerhalb einer Vielheit zu einer Herr
schaft der Gesamtheit, also doch keines Ichs, über den Einzelnen führen,
btes diene zugleich als Beispiel, wie sich auch von diesen Arten des
Zusammenhanges, Helfen und Herrschen, das eine mit dem anderen
aufs Vielfältigste verschränkt.
In immer gröberen Strichen habe ich Ihnen diese vier einfachen
bormein Umrissen: Werten und Werben, Helfen und Herrschen. Was
wir an ihrer Hand beim Erleben des Alltags besser durchschauen, als
cs schon unsere Alltagskenntnis zur Not erlaubt, das ist überall der
Zusammenhang zwischen bestimmten Handlungen. Aber mit
dem Blick auf lauter einzelne Handlungen nur, da würde unser Geist
gar nicht Herr des wogenden Geschehens um uns. In der Tat, er
weiß bündiger damit umzuspringen. Über diese Gabe unseres Denkens
nun s °viel, als nötig ist, um jene Formeln zu entwickeln, deren Inhalt
er /f das Getriebe des Alltags recht meistern läßt; unter ihnen auch
” a ushalten“ und „Unternehmen“. Nur scheinbar verlieren wir uns
amit in eine lange Abschweifung.
V.
Unser Denken weiß in Bausch und Bogen mit dem erlebten
Geschehen zu verfahren: allein wohlgemerkt, ohne es da e
Zeitenlauf völlig abzulösen.. Das ist hier der wesentliche Unter
schied von jener rein begrifflichen Bewältigung des Handelns, J
mit allem Stoffe unseres Denkens möglich wird; und die auc n
wendig ist, um in Worten sprechen zu können. Wieder andere
schiede gelten hier gegenüber Leistungen des zerfallenden ,
die neben die Erfahrungsform des Naturgeschehens noch etwas anderes
st eUen; ich erinnere an den Denkinhalt „Gas“, im Sinne der „kine
tischen Gastheorie“. Daran gehe ich einfach vorbei, in jener notge-
drungenen Eile, die vieles andere noch entschuldigen muß.
Des Geschehens, des Handelns wird unser Denken nicht bloß so
habhaft, wie es, unablösbar vom Denken selber, erlebt wird; erleben
a ber, als Erlebnis, Miterlebnis oder Nacherlebnis erfahren, laßt sich
das Handeln immer nur so wie es von Streben zu Erfolg fließt, als
der jederzeit in sich nämliche Ablauf, und dabei in mancherlei Zu
sammenhänge sich einspinnt. Es sind unserem Denken aber noch