satz zur Maschinenbesetzung. Diese gehört zur- Arbeitsvorbereitung,
jene aber befaßt sich nicht mit einer Vordisposition,
sondern übt eine wirkliche verteilende Tätigkeit
4des Arbeitsbüros auf die Werkstätten aus. Natürlich bedarf
es der engsten Anlehnung an die Maschinenbesetzung und
das Terminbüro; die Arbeitsverteilung fußt ja völlig auf
diesen Dispositionen, sie muß aber in der Praxis bei jedem
einzelnen Auftrag so viel ändern, was sich seit der vorbereitenden
Maschinenbesetzung als nötig gezeigt hat, daß
man von der Arbeitsverteilung als einer selbständigen Gruppe
innerhalb der Arbeitsführung zu sprechen hat. Das Ideal
ist eine möglichst bewegliche Arbeitsverteilung, um den
häufig im letzten Moment eintretenden Zwischenfällen,
wie Ausfall einer Maschine, Auftreten eiliger Aufträge usw.
ausweichen zu können. Erst im letzten Moment soll die Arbeit
auf eine bestimmte Maschine gelegt werden, ja praktisch
ist diese letzte Verteilung meistens dem Meister zu überlassen.
Arbeitsverteilungstafeln nehmen alle Arbeitsunterlagen
auf, die für die verschiedenen Aufträge werkstattreif
geworden sind. Diese von Taylor erdachten und von
Hippler weiter entwickelten Tafeln enthalten drei Reihen
großer Fächer. In der obersten Reihe liegen die zur Zeit
in Arbeit befindlichen Aufträge, in der nächsten diejenigen,
die als folgende Arbeit vorgesehen sind und daher erst zur
Verteilung gelangen; die letzte Reihe sammelt alle weiteren
werkstattreifen Aufträge. Die Werkstatt selbst hat daher
nur diejenigen Unterlagen in der Hand, an denen sie zur
Zeit arbeiten muß. Alle weiteren Aufträge werden sofort
greifbar bereitgehalten und können unmittelbar herausgehen,
nachdem die Werkstatt neue Arbeit angefordert hat.
Statt fester Wandtafeln verwendet man, um den vorhandenen
Platz innerhalb der Arbeitsverteilung besser auszunutzen, um
einen Mittelpfeiler schwenkbar angeordnete Tafeln, ähnlich
dem Fahrplanständer auf Bahnhöfen, oder auf Rollen fahrbare
Tafeln, die je nach Bedarf innerhalb des Büros beweglich
sind.
Selbstverständlich hat die Arbeitsverteilung dafür zu
sorgen, daß erst dann die Unterlagen an die Werkstatt
"