Full text: 10 Jahre Wiederaufbau

DE -— 
} D D „af „DD DO f 
LEBE BU; 
SZ 
7 A = 
(Abb. 10.) Güterzug-Lokomotive 
Reihe: 1280, Achsfolge: E, Stückzahl: 22, Dienstgewicht: 80:7 t Größte 
jeschwindigkeit: 50 km/Stde., Stundenleistung: 1810 PS, Zahl der Motoren: 1X 2 
haltungs- und Revisionsarbeiten so rasch. als möglich 
durchführen zu lassen. 
Wie schon eingangs erwähnt, haben die Arbeiten 
ür die Elektrisierung und der Bau der hiezu 
arforderlichen Wasserkraftwerke im Jahre I019 be- 
sonnen. Es ist noch in aller Erinnerung, mit welchen 
Schwierigkeiten damals und noch Jahre hindurch 
iede große Bautätigkeit in der neuen Republik 
Österreich zu kämpfen hatte, wie insbesondere unter 
dem zeitweisen Mangel an den erforderlichen Geld- 
mitteln die Bauarbeiten stockten, so daß es manchmal 
den Anschein hatte, daß das begonnene Werk der 
Vollbahnelektrisierung vorzeitig zum Stillstande 
kommen müßte. Trotz alledem ist es gelungen, den 
ülektrisierungsbau in Fluß zu erhalten und das 
eingangs erwähnte Programm durchzuführen. Am 
22, Juli 1923 konnte in Anwesenheit des Herrn 
Bundespräsidenten Dr. Hainisch der elektrische 
Betrieb auf der Teilstrecke Innsbruck-Westbahnhof- 
Telfs-Pfaffenhofen aufgenommen werden, anfangs 
(925 wurde das Spullerseewerk dem Betriebe über- 
» D 
Sn zum 
EZ USES 
Fa D 
' INA F Sa | 
Kr f6d TAI 2000 LE 
: LEI } 
(Abb. 11.) Verschub-Lokomotive 
Reihe: 1070 1070.100 
Achsfolge: D D 
Stückzahl: 5 5 
Dienstgewicht: 53‘6 € . 554 t 
Größte Geschwindigkeit: 40 km/Stde, 40 km/Stde 
Stundenleistung: 685 PS 905 PS 
Zahl der Motoren: 7 
seben und zu Beginn des Jahres 1920 war der 
aJektrische Betrieb westlich von Innsbruck bis an die 
schweizerische Grenze bei Buchs und bis nach 
3regenz aufgenommen. Nachdem schon Mitte 1027 
lie Strecke Kufstein-Wörgl zum Teil elektrisch 
‚etrieben worden war, schloß sich anfangs 1928 die 
Aufnahme eines elektrischen Teilbetriebes auf der 
strecke Saalfelden-Wörgl und am 7; Oktober 1928 
lie Aufnahme des elektrischen Betriebes auf der 
36 km langen Brennerstrecke Innsbruck-Brennersee 
an, womit die Länge der auf elektrischen Betrieb um- 
zestellten Strecken 508 Kilometer betrug. Das Jahr 
929 wird mit der Vollendung der im Bau schon weit 
vorgeschrittenen Kraftwerke im Stubachtale und an der 
Mallnitz, die Aufnahme des elektrischen Betriebes bis 
nach Salzburg und damit die Vollendung des 
zegenwärtigen Elektrisierungsprogrammes 
ringen. 
Abb. 12.) Tunnel auf der Rrennerstrecke, Im Hintergrund die Serlesspitze
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.