' DRITTER TEIL
Das Verhältnis der‘ Einnahmen zu den „fälligen Beträgen“
ist ebenfalls ermittelt.
Während des Jahres 1923 war der Eingang an Beiträgen noch
sehr stockend, Aber die. Sache begann sich einzuspielen. Das
Arbeitskommissariat ergriff auf der einen Seite Strafmassnahmen
gegen nachlässige Arbeitgeber, andererseits verminderte es mit
Rücksicht auf wirtschaftliche Schwierigkeiten den oft ausserordent-
lich hohen Beitragssatz (12. April 1923). Diese beiden Massnah-
men hatten regelmässigen Eingang der Beiträge zur Folge. Wenn
man mit 100 die Gesamtzahl der Beitragseinnahmen des Januar
1923 . bezeichnet, so hob sich der Index für Ende 1923 auf 218.
Für den Fonds A (Krankheit) war die Steigerung sogar im Ver-
hältnis von 248 : 100 und für den Fonds D (ärztliche Hilfe) im
Verhältnis von 253 : 100 2.
Im Jahre 1923 haben wir folgende Übersicht :
160
Soll-Einnahmen
Januar . . . 0... 410,40
Februar: .... 478,95
März ... . 553,14
April . 543,83
Mai ‚, 555,85
Tuni 583.61
Ist-Einnahmen Verhältniszahl
404,65 98,6
415,27 86,7
364,95 66,0
387,88 71,3
506,55 91,1
468,93 87.9
Im Laufe von 1924/25 haben sich die Eingänge an Beiträgen
merklich gebessert ®%, Die Prozentsätze der Eingänge, bezogen
auf die. Soll-Beiträge, schwanken, wie folgt :
1924 Juli...
> August .
September .
Oktober . . .
November . .
Dezember .
87,7
82,8
98,8
88,2
88,9
95.3
Das Verzeichnis von 1925 enthält einen grossen Teil von verspä-
teten. Zahlungen. Für Juli 1926 kann angenommen, werden, dass
ungefähr 95 v. H. der Beiträge bezahlt worden sind.
3. GRUPPE :
DIE VERSICHERTEN UND DER STAAT
TRAGEN DIE KOSTEN DER VERSICHERUNG
Vier. Gesetze : Schweiz: Kanton Appenzell (Ausser-Rhoden):
Appenzell (Inner-ERhoden), Basel-Stadt und St. Gallen.
ı Sozialversicherung im Jahre 1923.
2 Sozialversicherung im Jahre 1924-25.