EINNAHMEQUELLEN UND FINANZGEBAREN 509
Jahresprämte
Die vorstehende Schätzung gibt uns den wahrscheinlichen
gegenwärtigen Wert der gesamten Versicherungskosten nach dem
Alter des Versicherten beim Eintritt. Dies ist die Summe, die der
Versicherte einmalig bezahlen müsste (Einmalprämie), um von
allen. Verpflichtungen gegenüber dem Versicherer frei zu sein.
Um aus dieser Summe die Jahresprämie abzuleiten, d. h.
den Betrag der jährlichen Zahlungen, deren Summe der einmaligen
Prämie entspricht, genügt es, diese durch den wahrscheinlichen
gegenwärtigen Wert der Geldeinheit zu dividieren, die zu Beginn
jedes Jahres auf Lebensdauer des Versicherten zu zahlen ist.
Man erhält so den jährlichen Beitrag, der sich mit dem Ein-
trittsalter verändert, und zwar aus zwei Gründen: Zunächst,
weil die einmalige Prämie vom Alter abhängt, sodann, weil
der Wert der jährlichen Zahlungen, die von der Kasse diskontiert
werden und vom Versicherten herrühren, von seiner Lebenshoffnung
abhängig ist.
Wenn man auf diese Art die Watsonsche Tafel benutzt, und
zwar mit einem Zinsfuss von 4 v. H., so sind die Jahresprämien,
die für die ganze Lebensdauer dem in verschiedenen Altersstufen
eintretenden. Versicherten ein tägliches Krankengeld von 5 Fr.
(wöchentlich 85 Fr.) gewährleisten, folgende :
Eintrittsalter
16 Jahre
20 »
30 »
40 »
50 =
PO
Unterstützung
während höchstens
3 Monaten
6 Monaten
29,9
29,9
33,7
40,0
48,4
58,1
35,7
36,5 ;
42,6 |
53,0 %
67,6 |
868
unbegrenzt:
64,2
71,0
98,3
145,3
230,3
397,1
Es handelt sich lediglich um reine Prämien, d.h. um solche,
lie für die Sicherheit und für die Verwaltungskosten keinen
Zuschlag enthalten. Ausserdem ist es klar, dass, wenn die Zahlungen
zerlegt werden, die wöchentliche Prämie z.B. nicht dadurch
einfach erhalten wird, dass man die Jahresprämie durch 52 teilt,
Sondern man. muss den Zinsertrag der gezahlten Prämien mit in
Betracht ziehen; aber wir wollen auf Einzelheiten nicht eingehen.
Was wir von dieser Tafel im Auge behalten müssen, ist die