Minerals, — nicht etwa der fruchtbarste Ackerboden. Hierm
liegt ein großer Unterschied zwischen Bergwirtschaft und Landwirtschaft,
wie ihn die allgemeine Wirtschaftsgeschichte deutlich
zeigt.
Natürlich haben deshalb alle größeren Finanzinstitute ihre
Bergbausachverständigen zur Hand, aber an gegenseitiger Verständigung
bezüglich der Methoden der Abschätzung und deshalb
an Vergleichbarkeit der Ergebnisse fehlt es doch noch
sehr. Ohne daß Sonderinteressen geschädigt würden, könnte
das Kapital als solches oder die internationale Finanzwelt im
ganzen oder ein einzelner einsichtiger Finanzmann nur gewinnen,
wenn in Anlage-, Kredit-, Beleihungs- und Entschädigungsfragen
für Bergbauobjekte einheitlicher gerechnet und
gewertet würde. Von den auf Grund der Finanzdifferenzen —
Kriegsschulden, Reparationen u. dgl. — dauernd bestehenden
politischen Differenzen gar nicht zu reden.
Schließlich läuft natürlich wie jede Politik so auch die in
die Zukunft projizierte Lagerstättenpolitik auf eine mehr hoffende
oder auf eine mehr verzichtende Anschauungsweise hinaus.
Deshalb sei hier (aus einem andern Schriftsatz) noch
folgendes eingeschaltet:
Zu den beiden Fragen, ob solche Schätzungen erstens überhaupt
möglich und zweitens auch wünschenswert seien,
kann man sich je nach wissenschaftlichem und nach wirtschaftspolitischem
Standpunkt natürlich sehr verschieden einstellen;
der totale und radikale Skeptiker wird beide einfach verneinen,
für ihn ist das ganze Problem praktisch damit erledigt. Wer
aber glaubt, seine Skepsis nur zur Kritik der Vergangenheit
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