hat. Ganz auffällig ist die Flotte der Vereinigten Staaten
gewachsen; 1927 mit rund 21 %, Ein verhältnismäßig stetes Wachs-
tum zeigt auch die japanische Handelsflotte, deren Anteil an
der Welthandelsflotte 6 % überschritten hat; sie reiht sich damit
an dritter Stelle ein. Während früher die deutsche diesen Platz
einnahm, hat sie aus bekannten Gründen nach dem Kriege die
größte Einbuße erlitten, und erst seit 1922 ist ein erfreuliches
Aufsteigen wieder zu erkennen, so daß die jetzigen 5% 1927 über-
schritten sind. An die vierte Stelle ist 1927 Italien mit reichlich 5,3 %
eingerückt. Die französische Handelsflotte, die mit Subventionen
über Subventionen aufgepäppelt ist, herrscht gegenwärtig mit 5,3 %
noch an fünfter Stelle. 4% bis 5 % Anteil zeigen die Handelsflotten
von Italien, Norwegen und den Niederlanden, 1 bis 2% die von
Schweden, Spanien und Dänemark. Die übrigen seefahrenden
Nationen zeigen weit weniger Anteil an der Welthandelsflotte.
den, Spanien und Dänemark. Die übrigen seefahrenden Nationen
zeigen weit weniger Anteil an der Welthandelsflotte.
Interessanter wird der Einblick in die Welthandelsflotte, wenn
man ihre Entwicklung verfolgt. Schon die Gegenüberstellung der
Jahre 1913 und 1924/25 (s. Abb. 10) läßt die Entwicklung er-
kennen, deutlicher jedoch das Bild 11, das die Entwicklung von
1900 ab festzuhalten sucht. Vor allem bringt es die bedeutende
Tatsache zum Bewußtsein, daß sich innerhalb eines Vierteljahr-
hunderts die Welthandelsflotte verdoppelt hat.
Während 1913 von den Schiffen der Welthandelsflotte der Anzahl
wie der Tonnage nach rund 95% im Atlantischen Ozean beheimatet
war, so 1925 auffallend weniger, 88%. Immerhin ist das Uebergewicht
der Welthandelsflotte im Atlantischen Ozean noch gewaltig und
es sagt genugsam, daß hier die größte Konzentration der wirt-
schaftlichen Kräfte der Erde stattfindet. Für das Meeresgebiet
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