rend die deutsche Reichsstatistik nur rd. 20 Mill. zählt. Die letztere Angabe
ist die wichtigere, denn der Raumgehalt ist nach deutscher Messung (100
Reg.-Tons deutsche Vermessung == 125 Reg.-Tons Panamakanalvermessung)
umgerechnet worden, Auch bringt die Nauticus-Statistik beim Suez-Kanal den
Verkehr einschließlich Kriegsschiffe und Kriegstransportfahrzeuge, weshalb die
hohe Ziffer von 26 Mill. Registertonnen netto im Jahre 1926 erklärlich wird;
für den Handelsverkehr kommen jedoch nur 20,6 Millionen in Frage. Um
statistisch vergleichbare Bilder zu erhalten, muß man auf einer einheit-
lichen Vergleichsbasis aufbauen, sonst ist ihr Wert ganz illusorisch.
Der Seeverkehr hat im Jahre1913 446 128 000 Registertonnen
netto bewältigt, 1924/25 dagegen 536535 000 Registertonnen netto,
was eine Steigerung des
Umschlags von 20% be-
deutet (vgl. Abb. 14).
Diese Steigerung geht
weniger zugunsten des
europäischen Verkehrs
als vielmehr zu dem
von Amerika und Asien.
Während Europa in der
Zeitspanne von 1913 bis
1925 seinen Verkehr
nicht wesentlich ver-
mehrt hat, geschah dies
von Amerika um ein
Drittel und von Asien
um rund 100% (vgl.
Abb. 15). Lediglich der
afrikanische Seeverkehr
hat abgenommen. Der
australische hat sich
prozentual mehr vergrö-
Bert als der europäische.
Abb. 15. Vergleich des Umfanges des Seeverkehrs
der Festländer in den Jahren 1913 und 1925.
18