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triebsleitung), die mit dem unmittelbaren. Erzeugungsprozeß nichts
zu tun haben, und F'abrikationdunk osten, die zlwar für
das einzelne Stück nicht unmittelbar angegeben werden können,
aber als direkte Fabrikationsausgaben betrachtet werden müssen
(Reparaturen, Hilfsmaterialien, Gehälter der Meister und Vorarbeiter
usw.). Der ganze Betrieb —• das ausgearbeitete Beispiel bezieht
sich 1 auf einen Betrieb mit 231 ! Arbeitern und eine monatliche Lohnsumme
von 38 700 Mk. — wird in Abteilungen zergliedert (Kernmacherei,
Trocknerei, Massen-, Sand-, Lehm-, Maschinenformerei,
Schmelzerei etc.). Jeder Abteilung werden die von ihr verursachten
Fabrikationsunkosten belastet, während die allgemeinen Unkosten
den Abteilungen proportional den Lohn- und Materialausgaben zugeschrieben
werden. Das Eisengewicht und die produktiven Löhne
bilden, nach Leber, keinen Maßstab für den Wert des Gußstückes,
also auch keinen Verteilungsmaßstab für die Unkosten. Für jede
Abteilung werden Lohn- und Materialaufwand allmonatlich aufgestellt.
Eine genaue E i n z e 1 ermittelung des Lohn- und Materialverbrauchs
auf das Stück (direkte Kalkulation) ist notwendig, um
die in Vorschlag gebrachte, in der Praxis recht komplizierte Kostenberechnung
nach den Vorschlägen Lebers 1 ) konsequent durchführen
zu können, ein Berechnungsmodus, der allerdings eine weitgehende
Individualisierung der Selbstkosten der Gußstücke ermöglicht.
Beispiel einer Kostenberechnung für Graugußkörper
(April 1917).
1. Einsatz.
30 kg Roheisen zu 95,— Mk = 28,50
30 „ fremder Schrott „ 135,— „ = 40,50
35 „ Trichter, Eingüsse „ 120,— „ = 42,—
5 „ Stahlschrott „ 100,— „ = 5,—
100 kg 116,—
7°/o Abbrand 8,15
124,15
20°/o Koks zu 29,— Mk 5,80
4 °/o Kalk „ 6,— „ —,25
130,20
II. Schmelzkosten
einschl. Unkostenzuschlag und Zuschlag für Nachtarbeit und Überstunden
(ISO 0 / 0 + 10 °/o) 5,20
1 Tonne flüssigen Stahls 135,40
’) Man vergleiche beispielsweise die genaue Verrechnung der Hilfslöhne
bei Leber, S. 35 f. und die Berechnung des Einheitspreises für das Eisenund
Formmaterial S. 42.