Full text: Deutschlands Auslandsanleihen

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Deutschlands Auslandsanleihen. 
zinsung von 2795 Mill. A gegenüber. Die Kosten der Anleihen 
belaufen sich also auf rund 1475 Mill. 4. Dazu muß man noch 
die Gewinnbeteiligung bei der zweiten Anleihe des Siemens- 
Konzerns und bei der zweiten Anleihe der Vereinigten Stahlwerke, 
Serie A, hinzurechnen, ferner die Dividenden auf die bezogenen 
Aktien bei den mit Aktienbezugsrecht versehenen Anleihen. 
Andererseits ist als Erlös der für die optierten Aktien gezahlte 
Preis zu buchen. Dieser ist, falls die Bezugsrechte vollständig 
ausgeübt werden, folgender: 
Nominalwert 
AM 
Bezugspreis 
AM 
17 825 000 21 383 585 
1 800 000 2 340 000 
25 000 000 25 000 000 
4 500 000 4 914 000 
2 250 000 2 250 000 
3 000 000 3 453 000 
A 30 000 000 37 500 000 
» Bo. 2... 12000 000 15 000 000 
a a CC. 2... 6590000 8237 500 
Stinnes . . „ .. 25000 000 21 000 000 
Mitteldeutsche Stahlwerke . 1000000 1.250 000 
Gesamt 128 965000 142 398 085 
Bei Mansfeld und Miag ist der Mindestbezugspreis eingesetzt 
(vgl. oben Tab. 1). 
Außer den öffentlich aufgelegten Anleihen der Industrie 
kommen noch einige größere langfristige Darlehen in Betracht, 
die von einzelnen Industriegesellschaften aufgenommen und von 
den Darlehnsgebern unter der Hand untergebracht oder über- 
haupt nicht weitergegeben worden sind. Was über diese Darlehen 
bekanntgeworden ist, ist naturgemäß dürftig und oft fehlerhaft. 
Deshalb sind im folgenden die von den Gesellschaften selbst ge- 
machten Angaben durch den Zusatz „Mitt. d. Ges.“ besonders ge- 
kennzeichnet. Tab. 12 gibt eine Übersicht über die bekannt- 
yewordenen Darlehen. 
Die Kokswerke & Chemischen Fabriken A.-G,, 
Berlin (früher Oberschlesische Kokswerke, Börsenbezeichnung: 
Oberkoks) haben ein 7% % Darlehn von 400000 £ auf zwanzig 
Jahre im November 1924 aufgenommen, das ab 1. November 1925 
durch Jahresannuitäten kumulativ getilgt wird. Ferner haben sie 
in der Schweiz Mitte März 1925 ein Darlehn von 4 Mill. M mit.
	        
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