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Dritter Abschni
Waren, der Produktionsmitte] und der Arbeitskraft, für die er s®
gutes Geld auf dem Warenmarkt vorschoß. Er will nicht nur ein®
Gebrauchswert produzieren, sondern eine Ware, nicht nur G*
brauchswert, sondern Wert, und nicht uur Wert, sondern au®
Mehrwert.
In der Tat, da es sich hier um Warenproduktion handelt, hab?
wir bisher offenbar nur eine Seite des Prozesses betrachtet. Wr
die Ware selbst Einheit von Gebrauchswert und Wert, muß %
Produktionsprozeß Einheit von Arbeitsprozeß und Wertbildung
prozeß sein.
Betrachten wir den Produktionsprozeß nun auch als weit
„bildungsprozeß.
— =, Wir wissen, daß der Wert jeder Ware bestimmt ist durch &
Quantum der in ihrem Gebrauchswert materialisierten Arbeit, dur®
die zu ihrer Produktion gesellschaftlich notwendige Arbeitsze
Dies gilt auch für das Produkt, das sich unserm Kapitalisten #
Resultat des Arbeitsprozesses ergab. Es ist also zunächst die *
diesem Produkt vergegenständlichte Arbeit zu berechnen.
Es sei zum Beispiel Garn. ,
Zur Herstellung des Garnes war zuerst sein Rohmaterial nö
zum Beispiel 10 Pfund Baumwolle. Was der Wert der Baumwol®
ist nicht erst zu untersuchen, denn der Kapitalist hat sie auf d#
Markt zu ihrem Wert, zum Beispiel zu 10 Shilling gekauft. In de
Preise der Baumwolle ist die zu ihrer Produktion erheischte Arb”
schon als allgemein gesellschaftliche Arbeit dargestellt. Wir woll®
ferner annehmen, daß die in der Verarbeitung der Baumwolle vo
zehrte Spindelmasse, die uns alle andern aufgewandten Arbeitsmit
repräsentiert, einen Wert von 2 Shilling besitzt. Ist eine Goldma#
von 12 Shilling das Produkt von 24 Arbeitsstunden oder zwei Arbeiß
tagen, so folgt zunächst, daß im Garn zwei Arbeitstage vergeg®
ständlicht sind. j
Der Umstand, daß die Baumwolle ihre Form verändert hat uw
die aufgezehrte Spindelmasse ganz verschwunden ist, darf nicht M
irren. Nach dem allgemeinen Wertgesetz sind zum Beispiel 10 pi
Garn ein Aequivalent für 10 Pfund Baumwolle und */, Spindel, wo
der Wert von 40 Pfund Garn gleich ist dem Wert von 40 pion
Baumwolle, vermehrt um den Wert einer ganzen Spindel, das h%
wenn dieselbe Arbeitszeit erforderlich ist, um beide Seiten dief
Gleichung zu produzieren. In diesem Fall stellt sich dieselbe ed
beitszeit, das eine Mal in dem Gebrauchswert Garn, das andere NN
in den Gebrauchswerten Baumwolle und ‚Spindel dar. Der Wr
ist also gleichgültig dagegen, ob er in Garn, Spindel oder BaumWiy
erscheint. Daß Spindel und Baumwolle, statt ruhig nebeneinal
zu liegen, im Spinnprozesse eine Verbindung eingehen, welche } g
Gebrauchsformen verändert, sie in Garn verwandelt, berührt ib
Wert ebensowenig, als wenn sie durch einfachen Austausch g%®
ein Aequivalent von Garn umgesetzt worden wären.
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