Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Nachwort zur zweiten Auflage. 
Wertes, des Geldes und des Kapitals in ihren Grundzügen als not- 
wendige Fortbildung der Smith-Ricardoschen Lehre nachgewiesen. 
Was den Westeuropäer beim Lesen seines gediegenen Buches über- 
rascht, ist das konsequente Festhalten des rein theoretischen Stand- 
punktes. 
Die im „Kapital“ angewandte Methode ist wenig verstanden 
worden, wie schon die einander widersprechenden Auffassungen 
derselben beweisen. 
So wirft mir die Pariser „Revue Positiviste“ vor, einerseits, ich 
behandle die Oekonomie metaphysisch, anderseits — man rate! —, 
ich beschränke mich auf bloß kritische Zergliederung des Gegebenen, 
statt Rezepte (comtistische?) für die Garküche der Zukunft zu ver- 
schreiben. Gegen den Vorwurf der Metaphysik bemerkt Professor 
Sieber: „Soweit es sich um die eigentliche Theorie handelt, ist die 
Methode von Marx die deduktive Methode der ganzen englischen 
Schule, deren Mängel und Vorzüge den besten theoretischen Oeko- 
nomisten gemein sind.“ Herr M. Block — „Les Theoriciens du 
Socialisme en Allemagne. Extrait du Journal des Economistes, 
juillet et aoüt 1872“ — entdeckt, daß meine Methode analytisch ist 
und sagt unter anderm: „Durch dieses Werk reiht sich Herr Marx 
unter die ausgezeichnetsten analytischen Geister ein.“ Die deutschen 
Rezensenten schreien natürlich über Hegelsche Sophistik. Der 
Petersburger „Wjestnik Jevropi“ [„Europäischer Bote“], in einem 
Artikel, der ausschließlich die Methode des „Kapital“ behandelt 
(Mainummer 1872, S. 427 bis 436), findet meine Forschungsmethode 
streng realistisch, die Darstellungsmethode aber unglücklicherweise 
deutsch-dialektisch. Er sagt: „Auf den ersten Blick, wenn man nach 
der äußeren Form der Darstellung urteilt, ist Marx der größte Ideal- 
philosoph, und zwar im deutschen, das heißt schlechten Sinn des 
Wortes; In der Tat aber ist er unendlich mehr Realist als alle seine 
Vorgänger im Geschäft der ökonomischen Kritik. . .. Man kann ihn 
in keiner Weise einen Idealisten nennen.“ Ich kann dem Herrn Ver- 
fasser nicht besser antworten, als durch einige Auszüge aus seiner 
eigenen Kritik, die zudem manchen meiner Leser, dem das russische 
Original unzugänglich ist, interessieren mögen. 
Nach einem Zitat aus meiner Vorrede zur „Kritik der Politischen 
Oekonomie“, Berlin 1859, S. IV bis VII, wo ich die materialistische 
Grundlage meiner Methode erörtert habe, fährt der Herr Ver- 
fasser fort: 
„Für Marx ist nur eins wichtig: das Gesetz der Phänomene [der 
Erscheinungen] ' zu finden, mit deren Untersuchung er sich beschäf- 
tigt. Und ihm ist nicht nur das Gesetz ‚wichtig, das sie beherrscht, 
soweit sie eine fertige Form haben und in einem Zusammenhang 
XLV
	        
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