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Erster Abschnitt.
Menschen in irgendeiner Weise für einander arbeiten, erhält ihre
Arbeit auch eine gesellschaftliche Form.
Woher entspringt also der rätselhafte Charakter des Arbeits-
produkts, sobald es Warenform annimmt? Offenbar aus dieser
Form selbst. Die Gleichheit der menschlichen Arbeiten erhält die
sachliche Form der‘ gleichen Wertgegenständlichkeit der Arbeits-
produkte, das Maß der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft
durch ihre Zeitdauer erhält die Form der Wertgröße der Arbeits-
produkte, endlich die Verhältnisse der Produzenten, worin jene
gesellschaftlichen Bestimmungen ihrer Arbeiten betätigt werden,
erhalten die Form eines gesellschaftlichen Verhältnisses der Ar-
beitsprodukte.
Das Geheimnisvolle der Warenform besteht also einfach darin,
daß sie den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eige-
nen Arbeit als gegenständliche Charaktere der Arbeitsprodukte
selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zurück-
spiegelt, daher auch das gesellschaftliche Verhälinis der Produ-
zenten zur Gesamtheit als ein außer ihnen existierendes gesell-
schaftliches Verhältnis von Gegenständen. Durch dies Quidpro-
quo werden die Arbeitsprodukte Waren, sinnlich übersinnliche
oder gesellschaftliche Dinge. So stellt sich der Lichteindruck eines
Dinges auf den Sehnerv nicht als subjektiver Reiz des Sehnervs
selbst, sondern als gegenständliche Form eines Dinges außerhalb
des Auges dar. Aber beim Sehen wird wirklich Licht von einem
Ding, dem äußeren Gegenstand, auf ein anderes Ding, das Auge,
geworfen. Es ist ein physisches Verhältnis zwischen physischen
Dingen. Dagegen hat die Warenform und das Wertverhältnis der
Arbeitsprodukte, worin sie sich darstellt, mit ihrer physischen Natur
und den daraus entspringenden dinglichen Beziehungen absolut
nichts zu schaffen. Es ist nur das bestimmte gesellschaftliche Ver-
hältnis der Menschen selbst, welches hier für sie die phantasma-
gorische [ein Trugbild vorzaubernde] Form eines Verhältnisses von
Dingen annimmt. Um daher eine Analogie zu finden, müssen wir
in die Nebelregion der religiösen Welt flüchten. Hier scheinen die
Produkte des menschlichen Kopfes mit eigenem Leben begabte,
untereinander und mit den Menschen in Verhältnis stehende selb-
ständige Gestalten. So in der Warenwelt die Produkte der mensch-
lichen Hand. Dies nenne ich den Fetischismus, der den Arbeits-
produkten anklebt, sobald sie als Waren produziert werden, und der
daher von der Warenproduktion unzertrennlich ist.
Dieser Fetischeharakter der Warenwelt entspringt, wie die vor-
hergehende Analyse bereits gezeigt hat, aus dem eigentümlichep
gesellschaftlichen Charakter der Arbeit. welche Waren produziert.
Mark-, Hof- usw. Verfassung, München 1859“, S, 129 fg. Die Bezeichnung
„journal“ für ein Flächenmaß Landes, etwa einen Morgen, besteht noch ip
einigen Teilen Frankreichs.