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schränken, ein solcher vorliegen soll. Hier wie dort werden
Arbeiter und Grundherren mit Genußgütern entlohnt und
brauchen daher nicht zu „Warten‘“. Oder hat die Aussage, daß
man in der Statik nicht zu „warten‘ braucht, doch einen anderen
Inhalt? Die Äußerungen Schumpeters, daß man nicht der
Annahme bedürfe, Arbeiter und Grundherren vertauschten
ihre Leistungen gegen Vorschüsse auf das künftige Genußgut,
daß ein Tausch, und kein Kreditgeschäft vorliegt, ferner, daß
hier die Genußgüter weder direkt noch indirekt weiteren produktiven
Zwecken dienen und deshalb jede Frage nach der Ansammlung
von solchen Vorräten entfällt, weisen in diese Richtung.
Das würde aber bedeuten, daß für Schumpeter in der Statik
Aufwand und Bedürfnisbefriedigung tatsächlich zusammenfallen,
die heutige Arbeitsleistung heute schon das durch sie
verursachte Produkt erhält. Dieser Schluß steht aber im Widerspruch
zu Schumpeters Äußerung gegenüber der Böhm-Bawerkschen
Kritik, wo er sich ausdrücklich gegen eine derartige
Auslegung des Synchronisierungsgedankens verwahrt?).
Man muß daher annehmen, Schumpeter will mit den eben
erwähnten Ausführungen nur ausdrücken, daß er die hier in
Frage stehenden Tatsachen für die Zinserklärung nicht als
wesentlich erachtet und deshalb die Bezeichnungen ‚,Vorschüsse‘
und „Kredit‘“ für andere Dinge zu reservieren wünscht,
eine Annahme, die wir schon oben gegenüber den Schumpeterschen
Ausführungen über denselben Punkt in seiner Bedeutung
für die Schumpetersche Dynamik machen zu müssen
glaubten?). Schumpeters Entgegnung auf die Böhm-Bawerksche
Kritik seiner Zinstheorie, besonders auf die gegen
die Behandlung des Punktes „Genußgütervorräte‘ bei Schumpeter
von Böhm-Bawerk gerichteten Angriffe®), bestätigt
auch diese Annahme: „Im Kreislaufe der statischen Wirtschaft
weiters steht gewiß die Länge der Produktionsperiode im Zusammenhang
mit der jeweiligen Stärke des Genußgüterstromes.
Aber aus meiner Stellung zum zweiten und dritten Grunde
v. Böhm-Bawerks — die wir hier nicht ex professo verteidigen
5 Seempeter, Een S, 626 Anm 15. ?) Vgl. oben S, 100/101.
x erk, Eine ‚dynamische‘ Theorie d. italzi
23/27, 645/46. Yy che orie Kapitalzinses,