Object: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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ZWANG ZUM GESCHÄFTSSCHILD 
des Zunftzeichens. Und in den alten englischen Parlaments- 
rollen heißt es Band 5, Seite 426a: „Wer immer in der Stadt 
Cambridge Bier zu brauen begehrt mit der Absicht, dasselbe 
zu verkaufen, muß ein Zeichen aushängen, andernfalls sein 
Bier weggenommen wird.“ 
In Frankreich herrschten dieselben strengen Vor- 
schriften, so wurden 1567 durch ein Edikt die Gastwirte von 
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Abb. 27. Hans Holbein d. J. — Aushängeschild eines Schulmeisters, 
1516, . 
(Öffentliche Kunstsammlung, Basel.) 
Moulins aufgefordert, dem Magistrate ihre Namen, Adressen 
und ihre „enseignes‘ (Geschäftszeichen) mitzuteilen; Hein- 
rich III. verordnete im März 1577, daß alle Kaufleute 
Aushängeschilder und Zeichen an ihren Häusern befestigen 
sollten, damit jedermann, auch der nicht des Lesens 
kundig wäre, sich sofort zurechtfinden möge. Die- 
selbe Bestimmung erließ auch Ludwig XIV. im Jahre 1693, 
und es heißt in seinem Edikt Art. XXIII: ‚‚Gasthofbesitzer 
haben Zeichen und einen Busch auszuhängen... Niemand
	        
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