fullscreen: Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Geistige Anregung. 
Schwingen, die den Raum behagen. 
(C. F. Meyer). 
m auch das geiftige Leben der Stadt Barmen während des 
Krieges zu heben und zu fördern, veranlagte die Wohl 
fahrtzentrale im Winter 1914 die Barmer Konzert-Gefellfdiaft 
und den Verein für wiffenfchaftlidie Vorlefungen, [owie die 
Kirchengemeinden zur Veranftaltung der Zeit würdig ange- 
pa(?ter Konzerte und Vorträge. Ferner wurden Kriegsbriefe verbreitet. 
Die wichtigfte geiftige Anregung brachte aber die gemeinfame von 
der Stadtverwaltung und der Wohlfahrtzentrale vom 1. Dezember 1915 bis 
2. Januar 1916 in der Stadthalle veranftaltete 
„Ausheilung für Verwundeten- und KrankenfüiTorge im Kriege“, 
verbunden mit der Sonderausftellung 
„Rheinifche Kriegswohlfahrtspflege im Felde u. in der Heimat“. 
Um den geeigneten Ausbau der Sladihalle der Stadt Barmen 
(Schaffung neuer Räume durch Gallerieverbreiterung mif Kojen 
einbau, Terafreniiberbau und Garderobenanbau), fowie die künftle- 
rifche Anordnung der Ausheilung machfe fich in hervorragendem 
Mafee Herr Beigeordneter Stadtbaurat Köhler unter wirkfamer 
Unterftlifeung der Herren Stadtbauinfpekior Freygang und Architekt 
Dicke verdient. Nicht minder wertvoll war die ehrenamtlictie Mit 
arbeit der Barmer Klinftlerfchaft, der Herren Profeflor Bäumer, 
Bornemann, Bramke, Demeter, Fahrenkrog, Gierecke, Groth, Kodym, 
Michaelis, Schlofke, Wiethiichter und deffen Gattin.
	        
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