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d. h. innerhalb des Spielraumes 2 x VYnpq fällt, von der Größe x
abhängig ist in der in der Tabelle 22 angegebenen Weise,
Betrachtet man anstelle der Anzahl g die relative Häufigkeit
x in der die Begebenheit A eingetroffen ist, dann ergibt sich, daß
sich die obigen Ausführungen auch wie folgt ausdrücken lassen:
Die Wahrscheinlichkeit, daß die relative Häufigkeit, > zwischen
die Grenzen
3/2 <8 Ve
D <«V% n <p-+ X T
fällt, hängt von x in der in der Tabelle 22 angegebenen Weise ab.
Führt man also die Größe Va als mittleren Fehler
für die relative Häufigkeit ein, d. h., benutzt man diese
Größe als Maßstab für die Abweichungen, welche die relative
Häufigkeit der bekannten Wahrscheinlichkeit p gegenüber aufweisen
kann, so läßt sich die Tabelle 22 unverändert zur Feststellung der
Wahrscheinlichkeit dafür benutzen, daß die bei einer Versuchsreihe
bestimmte relative Häufigkeit, mit der die Begebenheiten A oder B
eintreffen, zwischen gegebene Grenzen (innerhalb eines gegebenen
Spielraums) fällt.
Beispielsweise wird der mittlere Fehler der relativen Häufig-
keit, in der die Anzahl weißer Kugeln eintrifft, wenn man n Male
aus einem Beutel mit gleichvielen weißen und roten Kugeln zieht,
sein.
2. Va
Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß die relative Häufigkeit in
einer solchen Versuchsreihe zwischen die Grenzen
3 — aund + + a fällt,
findet man daher durch Berechnung von
X
=—2aVn.
n
wonach die gesuchte Wahrscheinlichkeit aus der Tabelle 22 als der
diesem Wert von x entsprechende Wert von P hervorgeht. Wie
zroß ist z. B. die Wahrscheinlichkeit dafür, daß die relative Häufig-