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um 10% eiIItreteII werde, nur unter der Vurauwsetzuu^
zulässig war, dass die Werthsehätzuu^ des Geldes
sieli bei allen Individuen gleielnnässi^ ändere.
Lbenso, wie eine wirkliebe Vernielirun^ der Zir
kulationsmittel, wirkt aueb sebón die blosse Erwartung-
einer solelien. Dann werden nämlieb die von den Ein-
zelncn erwarteten, künftigen Preise tfjt aller oder doeb
vieler Artikel steigen, wodureh die Vorratbsbaltun¿c
eben dieser Artikel vortlieilliafter wird; dies kommt
in einer Vergrösserung- der betrettenden Ditterential-
ijuotienten ^ zum Ausdrueke, so dass zur Wieder-
dx
Iierstellung der Gleiebungen 18) und Ib) eine Stei
gerung der gegenwärtigen Preise tgO' aller dieser
Waren eintreten muss. Selbstverständlieb hat eine
wirkliehe oder erwartete Verminderung der Zirkula
tionsmittel die genau entgegengesetzte Wirkung. Es
ist jedoeh wol zu beaehten, dass die Wirkung einer
vermehrten Menge von Zirkulationsmitteln dureh eine
gleiehzeitige Steigerung des Geldbedaifes des Landes
aufgehoben werden kann. Um dies an einem ein-
faehen Heis|)iele zu zeigen, stellen wir uns vor, dass
nur der Geldbedarf eines Individuums I um einen He-
trag d zugenomnien habe, und zwar verstehen wir
darunter eine solche Aenderung, sei es, in den per-
sönliehen Eigensehaften dieses Individuums, sei es, in
seinem »Anfaiigsbesitze an Vorräthen versehiedener Ar
tikel, dass dasselbe bei jeder bestimmten Kombination
die gleiche Befriedigung, wie früher, nun bloss dann
emjifinde, wenn sein sehliesslieher Bargeldbesitz um