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verstanden wird. Der Zähler ist der Unterschied zwischen den
zwei dividierten Differenzen erster Ordnung, der Nenner das ge-
samte Intervall (c—b) + (b—a) =c—a. In dem oben betrachteten
Falle hat man also z. B.
5% (1890, 1901, 1906) = SEO — 0,158
d@ (1901, 1906, 1916) = BA — 0,360.
Die zwei Intervalle, welche bei der Berechnung einer zweiten
Jividierten Differenz in Betracht kommen, brauchen nicht in der
zegenseitigen Verlängerung zu liegen; so wird z. B.
@ (1890, 1916, 1906) = ABS — 0,276.
Hinsichtlich der „zweiten Differenzen“ gilt so ungefähr das
Gleiche wie für die „ersten Differenzen“. Sind nämlich die
betrachteten Funktionswerte alle auf einer Parabel zweiter Ordnung
gelegen, was sie jedenfalls immer sind, wenn die betrachtete Funktion
ein Polynomium zweiten Grades ist, dann werden sämtliche „zweiten
Differenzen“, welche sich dann berechnen lassen, denselben Wert
erhalten; ist die Gleichung für die betreffende Parabel durch das
Polynomium
y=&Q + 4X + 0, x?
ausgedrückt, dann wird für
X= 23 A= 0 + 04a + a?
x= b B= 4 + 0b + x,b?
X= 6 C= 0 + 46 + 02,
woraus hervorgeht, daß
d0) (a,b) = &, + «x(b + a)
d@) (b,c) = &, + &%(C + b).
Hieraus folgt indes wiederum, daß
0@ (a,b.c) — &(6 + b) — (ba) _ d%,
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welche Größe unverändert den gleichen Wert hat, einerlei, welche
Werte von a, b und c betrachtet werden.
Genau so, wie eine zweite Differenz aus zwei ersten Differenzen
berechnet wird, kann man aus zwei zweiten Differenzen eine divi-
dierte Differenz 3. Ordnung (eine dritte Differenz) und aus dieser
wieder dividierte Differenzen 4. Ordnung (vierte Differenzen) usw.