(818) 1863 Jan. 26
nicht gewagt, wenn mir nicht Charles, der eine Art Bilanz in Bausch
und Bogen über die letzten 6 Monate gemacht hat, heut Nach-
mittag gesagt hätte, daß sich die Sache für mich um ca. £ 305 50
günstiger stellt, als ich erwarten konnte. Ich habe in den 6 Mo-
naten ungefähr £ 330 ä 350 verdient.
Du mußt aber jetzt auch selbst begreifen, daß ich nach den un-
gewöhnlichen Anstrengungen, die ich seit 30. Juni 1862 habe
machen müssen, jetzt aber auch rein ausgepumpt bin und Du da-
her bis 30. Juni, außer etwa Kleinigkeiten, auf gar keine Rimessen
meinerseits mehr rechnen darfst. Wie es nach dem 30. Juni aus- 10
sieht, das mag der Teufel wissen, denn es wird jetzt Nichts ver-
lient, da der Markt nicht mehr steigt.
Der Wechsel selbst ist so gut wie cash. F reiligrath wird ihn Dir
mit Wollust diskontieren, besseres Papier zirkuliert nur sehr
wenig. Sei aber so gut und zeig mir den Empfang eben an, es wird ıs
jetzt so viel auf der Post gestohlen, und da Du nicht im Commerce
bist, kann Jeder sich für Dr. K. M. ausgeben.
Dein F. E.
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319. Marx an Engels; 1863 Januar 28.
28. Januar 1863.
Lieber Frederick,
Durch eine Reihe sonderbarer Zufälle ward es mir gestern po-
sitiv unmöglich, Dir den Empfang des Briefs nebst Wechsel an-
zuzeigen.
Ich weiß ganz genau, wie riskiert es für Dich war, in die- 2;
ser Weise so große und unerwartete Hülfe zu bringen. Ich kann
Dir nicht dankbar genug sein, obgleich ich, in meinem innern
Forum, keines neuen Beweises Deiner Freundschaft bedurfte,
um mich zu überzeugen, daß sie aufopfernd. Wenn Du übrigens
die Freude meiner Kinder gesehn, würde Dir das ein schöner Lohn %
zewesen sein.
Ich kann Dir jetzt auch ohne weitere Umstände sagen, daß
trotz aller der Presse, worin ich während der letzten Wochen lebte,
nichts auch nur verhältnismäßig so auf mich preßte, als die
Furcht, daß ein Riß in unsrer Freundschaft. Ich erklärte wieder- 3;
holt meiner Frau, daß mir an dem ganzen Dreck nichts liege, ver-
glichen damit, daß ich durch diese bürgerlichen Lausereien und
ihre exzentrische Aufregung fähig gewesen sei, Dich in einem sol-
chen Moment, statt zu trösten, noch mit meinen Privatbedürfnissen
anzufahren, Consequently war der Hausfriede sehr gestört, und x
die arme Frau mußte die Sache ausbaden, an der sie in der Tat
so weit unschuldig war, als Frauen gewohnt sind, das Unmögliche
IM