ERNTE.
Die Leistungsfähigkeit des schwedischen Bodens ergibt
sich aus nachstehend in runden Zahlen angegebenen Durchschnittsbefrägen
der Ernten der verschiedenen Anbaupflanzen
während der Jahre 1926—29:
Winterweizen . . 395,000 Tonnen 2,225 kg pro Hektar
Sommerweizen. . 55,000 1,685 »
Winterroggen . 442,000 1,595
Sommerroggen . 13,000 1,230
Gerste . . . 247,000 1,850 >»
Hafer .. 1,214,000 1,710 »
Mengkorn 481,000 2,000 »
Erbsen . 37,000 1,460 »
Bohnen . . 3,000 1,795
Wicken. . .. 8,000 1,550 >
Kartoffeln. . . . 1,906,000 13,030 »
Zuckerrüben. . . 952,000 26,790 »
Futterhackfrüchte 3,064,000 33,690 ©
Heu von bestelltem
Boden . . . . 4,918,000 » 3,730 » »
Der Geldwert der schwedischen Ernte wurde im Mittel
für dasselbe Jahr auf über ı.2 Milliarden Mark geschätzt.
Die Hektarernte in Schweden ist im allgemeinen bei
einem Vergleich mit der verschiedener anderer Länder als
ziemlich befriedigend anzusehen, besonders wenn man die
relativ ungünstigen Naturverhältnisse berücksichtigt, unter
denen sie, wenigstens zu grossem Teil, hervorgebracht ist.
Bemerkenswert ist, dass, besonders bezüglich gewisser
Anbaupflanzen, die Hektarernte nicht in so hohem Grade,
wie man anzunehmen geneigt sein möchte, bei Anbau unter
nördlicheren Breitengraden abnimmt.
Der Gesamtertrag des Bodens hat während der letztverflossenen
fünfzig Jahre kräftig zugenommen, Die Erschliessung
neuen Ackerbodens, die bessere Dränierung, Düngung
und Bewirtschaftung überhaupt sowie nicht zum wenigsten
die Pflanzenveredelung haben hierbei zusammengewirkt.
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