Full text : Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Übersicht 5
Die Einnahmen der Länder und Gemeinden aus den Realsteuern in den N
Rechnungsjahren 1913, 1925, 1926, 1927
je Kopf der Bevölkerung in X bzw. AM

Grund- und Gebäudestener



Gewerbesteuer

Gebäundeentschuldung-
 (Hauszins-)
 Steuer

wand

1913 | 1925 | 1926 | 1927 ' 1918! 1925 | 1926 | 1927

1925 | 1926 | 1927

Preußen ......00000+ 104
ET TE
Sachse. ....0.000000004044
Württemberg ............
Baden v..00.000000000 00000
Thüringen. ......... + +.
ASS dr Ra
Mecklenburg-Schwerin ....
Öldenburg......0.0-10-44
Braunschweig. ...........
Sbrige Länder (ohne Hansestädte)................
 231 9,14 877 10,97 1,75 7,32 7,27 6,14
Hamburg ..........0.... 45,13 21,10 7,13 25,72! 0,0 13,06 17,59 | 24,71
Bremen .......0..0.00001 +. 9,64 17,33 16,99 ı 16,54 | 3,34 | 106 | 1106 13,27
Lübeck ......00.00..000000 8,60 14.26 | 15,59 1417 | 3,43 | 4,49 | 5,41 | 9,65
Insgesamt. ... | 7,54 | 13,9% | 5,95 17,48 | 3,10 |-9,20 | 10,34 | 12,63 .

7,32 15,46 18,02 18,69
8,35 8,34 10,86 12,50 ı
3,57 | 4,27 4,70 9,14
1.64 | 19,05 23,64 24,60
10,43 | 27,16 ' 27,19 | 30,04
2,01 7,16 7,48‘ 7,12
3,26 12,79 | 11,20 ! 17,39 |
6,30 | 15,97 | 16,26 19,93
5,61 | 9,35 | 9,50 | 10,65
4.05 | 8,11 | 7,961 9,92

3,27 | 9,46 | 11,62 13,77
3,37 | 8,00 | 5,97 8,02
0,10 | 10,48 | 7,59 11,05
8,00 | 12,71 | 14,31 16,89
4,48 | 6.17 | 9,17 12,91
1.19! 5,64 667 Z,71
3,59 0,67 10,58 12,11
2,50 5,751 7,21 5,82
0,41 2,36 ı 2,43 | 3,99
2,02 3,221 2,81 3,04

22,05 ' 25,82 | 27,04
14,48 16,29 19,14
25,96 29,48 36,64
6,89 ı 9,87 12,82
14,54 18,79 20,77
12,06 "4,43 16,58
19,48 8,91 28,02
12,22 20,47 | 14,60
7,65 0} 9,12
11,54 17,94 | 23,52

15,87 17,42 16,25
36,14 65,15 80,98
22,87 | 32,05 34,82
39,39 | 40,53 47,50
20,16 24,25 | 26,46

lem Grundsteueraufkommen. In Hamburg war das 1926, in Thüringen 1927 auch der
Fall. Dabei ist besonders bemerkenswert, daß in den drei letzgenannten Ländern (ebenso
wie in Oldenburg) 1913 eine allgemeine Gewerbesteuer noch nicht bestand. Aber
zuch in den andern Ländern, insbesondere in Preußen, Bayern, Hessen und Bremen ist
jas Gewerbesteueraufkommen erheblich stärker angewachsen als das Grundsteuerauf-Kommen.

Das Gebäudeentschuldungsteueraufkommen liegt in den meisten Ländern weit über
dem Grundsteueraufkommen. In Württemberg und Baden bleibt es dagegen hinter dem
— weit überdurchschnittlichen — Grundsteueraufkommen zurück; ebenso, wenn auch i
geringerem Maße, in Oldenburg und 1925 und 1927 auch in Mecklenburg-Schwerin.
Ein Vergleich der einzelnen Länder miteinander unter Berücksichtigung aller jeweils
arhobenen Realsteuern ergibt ebenfalls bemerkenswerte Verschiebungen gegenüber 1913-Für
 das Jahr 1913 lassen sich in großen Zügen drei Gruppen von Ländern unter”
scheiden: solche, deren Grundsteuer sowohl wie Gewerbesteuer über dem Länderdurchschnitt
 liegen (Württemberg, Baden, Bremen, Lübeck), solche, die mit beiden Steuer”
arten dem Durchschnitt nahe liegen (Preußen, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Schwerin)
and solche, deren Aufkommen sowohl aus Grund- und Gebäude- als auch aus Gewerbe
steuer unterdurchschnittlich ist (Sachsen, Thüringen, Braunschweig, übrige Länder).
Abgesehen von denjenigen Ländern, die 1913 eine allgemeine Gewerbesteuer nicht
aatten, stand in keinem Falle ein besonders hohes Aufkommen der einen Steuer einem
sesonders niedrigen Aufkommen der andern gegenüber. Allerdings lag in Bremen und
Lübeck das Grundsteueraufkommen höher über dem Durchschnitt als das Gewerbesteuer”
aufkommen.
Die relativ gleichmäßige Höhe des Grund- und Gewerbesteueraulkommens ist in den
Jahren 1925 bis 1927 nicht mehr durchweg gegeben. Nimmt man die neu eingeführte
3ebäudeentschuldungsteuer hinzu, so erscheint die gleichmäßige Höhe der Realsteue!”
aufkommen noch mehr aufgehoben. Beispielsweise rangiert Württembergs Gebäudeent“
schuldungsteueraufkommen 1925 an letzter, 1926 und 1927 an vorletzter Stelle, während
            
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