Metadata: Die Aufgaben der Volkswirtschaftslehre als Wissenschaft

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Musik“ ist, usw. Hunderte derartiger Fragen, deren prak 
tische Bedeutung keinem Zweifel unterliegen kann, sind 
von der Wissenschaft aufzuwerfen und zu beantworten. 
Aber der Gelehrte darf dabei nicht — ohne sein ehr 
fürchtiges Publikum auf die Verwandlung aufmerksam ge 
macht zu haben — seinen Arbeitskittel mit der so „viel 
schöneren“ Toga des Politikers vertauschen. 
Sehr wohl schickt es sich jedoch auch für den Ge 
lehrten, sich unter das Volk zu mischen, ihm Zugang zu 
den Früchten seiner Arbeit zu verschaffen. Tut er das, 
dann wird er nicht als Gourmand nur für das sorgen, was 
und wie es ihm schmeckt, er wird daran denken, daß 
keine Wissenschaft in so hohem Maße wie die Volkswirt 
schaftslehre nicht nur der Gelehrten, sondern vor allem 
des Volkes wegen da ist. Irre ich nicht, dann war es 
J. Köhler, der einmal den sehr richtigen Gedanken aus 
führte, daß der Gelehrte zwar imstande sein müsse, sich 
zeitweise vom Volke und vom Verständnisse des Volkes 
zu entfernen, daß es aber doch gleichzeitig stets sein Be 
streben sein müsse, das Verständnis seiner Ideen, wenn 
auch nicht von heute auf morgen, so doch allmählich dem 
Volke zu eröffnen. 
In diesem Sinne, meine ich, muß es möglich werden, 
daß die Volkswirtschaftslehre nicht nur wahre Wissen 
schaft, in dem schönen und ernsten Sinne, der mit dem 
Worte verknüpft ist, wird, sondern zugleich auch die 
populärste Wissenschaft unserer Zeit.
	        
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