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missionsnummern im Maschinenbau, sei es, daß die primären
Aufzeichnungen entsprechende Einrichtungen aufweisen (Akkord
zettel, Verlangzettel und andere Formulare), um dergestalt die Ver
teilung zu erleichtern.
Bei der Verteilung allgemeiner Betriebsunkosten auf die Einzel
betriebe sind zwei Verfahren möglich:
1. Die kumulative (zusammenfassende) Berechnungpnd
Verteilung. Man rechnet alle Kosten zusammen, faßt sie als
Einheit auf ohne Rücksicht darauf, daß eine Unkostengattung einen
Betrieb mehr belastet als einen anderen und verteilt sie dann ver
hältnismäßig. Z. B. die Betriebsunkosten betragen Mk. 26 800,—;
davon entfallen auf
Betrieb I
20 o/o'
Mk. 5360,
II
30p/o’
8040,— usw.
2. Die elektive (zergliedernde) Berechnung und Ver
teilung. Man zergliedert die gemeinsamen Unkosten in die
einzelnen Bestandteile oder doch in einzelne Gruppen und verteilt
sie individuell nach dem Verbrauch. Wir halten diese Methode für die
einzig richtige; nur sie ist imstande, die einzelnen Unkostenarten
entsprechend dem Verbrauch auf die Einzelbetriebe mit größter
Annäherung an die absolute Richtigkeit zu verteilen. Einen ein
heitlichen Verteilungsschlüssel (z. B. Verteilung aller Unkosten nur
nach der Lohnsumme) kennt diese Methode nicht. Die Kosten werden
proportional der Beanspruchung durch den Betrieb verteilt, z. B.:
die Kraftkosten nach dem Kraftverbrauch (in PS. oder Kilowatt
stunden meßbar), Fuhrwerkskosten nach der Stundenzahl oder noch
besser nach Zentner- oder Tonnenkilometer; die Kosten des Wasser
werks nach dem Wasserverbrauch (meßbar); die Kosten gemeinsamer
Arbeitsmaschinen nach der Stundenzahl 1 ), während welcher ein
Betrieb die Maschine beanspruchte; Rollbahn-, Fracht- und Wiege
kosten nach dem Gewicht, Miete 2 ) und Lagerkosten nach dem Raum
inhalt, Naturalleistungen an die Arbeiter (z. B. Arbeitsanzüge) nach
der Arbeiterzahl; Beleuchtungskosten nach der Zahl der Glüh- oder
Bogenlampen, der Mammen unter Berücksichtigung der Kerzenstärke
und der Brenndauer; Brennkosten in Porzellanwarenfabriken nach
dem Rauminhalte der Erzeugnisse, Heizungskosten verteilt nach
der Anzahl oder dem Rauminhalt der Heizkörper, nach Register
stunden, Zahl der Heizungsrippen; die Kosten der Wohlfahrtsein
richtungen nach der Arbeiterzahl usw. An vielen Stellen dieses
l ) Nicht nach dem Gewicht, da bei gleichem Gewicht ein Fabrikat zwei-
oder dreimal mehr Arbeit beanspruchen kann als ein anderes.
*) Miete auch im Verhältnis zur Höhe des Anlagekapitals.
Leitner. Selbstkoitenberochmirur. 7. Aufl. 10