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faßt: „Nachdem die Verbandsmächte so zur gemeinsamen
Verteidigung gegen den Feind eine gemeinsame Wirt
schaftspolitik auf Grund der gefaßten Beschlüsse anzuneh
men vereinbart haben, und in der Erkenntnis, daß die
Wirksamkeit dieser Politik davon abhängt, daß diese Be
schlüsse sofort in Kraft gesetzt werden, verpflichten sich die
Vertreter der verbündeten Regierungen, ihren Regierun
gen zu empfehlen, unverzüglich alle Maßnahmen, zeitweise
wie dauernde, zu ergreifen, die für die sofortige völlige
und gänzliche Verwirklichung dieser Politik erforderlich
sind, und einander die zur Erreichung dieses Zieles gefaß
ten Beschlüsse mitzuteilen."
Mein ehrenw. Freund (Mr. Bonar Law) hat mehr
als einmal in diesem Hause klargelegt, daß die Delegierten
zu der Konferenz gingen, um die Maßnahmen zu diskutie
ren und zu untersuchen, welche in Vorschlag gebracht wer
den könnten, und daß die Entschließungen, welche die Kon
ferenz fassen würde, ausdrücklich den verschiedenen Regie
rungen zur Billigung vorgelegt werden sollten. Diese Be-
schließungen sind schon formell und öffentlich von der fran
zösischen Regierung angenommen worden (Beifall). Der
selbe Weg ist von der Regierung Sr. Majestät eingeschla
gen worden, ein Beschluß, welcher, wie ich hoffe, die Bei
stimmung des Parlaments finden wird (Beifall). Mit
einigen Maßnahmen hat man bereits begonnen. Das
Handelsministerium ist eifrig damit beschäftigt, Pläne zu
entwerfen, um uns von der feindlichen Versorgung mit
Farben, Zink und anderen wichtigen Waren unabhängig
zu machen. Ein staatliches System der Hilfe für wissen
schaftliche und technische Forschung ist im Begriff geschaffen
zu werden, ja, man kann sagen, es ist bereits geschaffen
worden. Untersuchungen werden von sachverständigen