Kali-Chemie Aktiengesellschaft. a
Werke
Sehnde
Friedrichshall }
Friedrichshall .
Ronnenberg I
Neu-Staßfurt
IV
V.
yI
VII
Sarstedt .
Teutonia .
Wendland
Werke des Kali-Chemie-Konzerns
Gesetzl. Quoten Werke
tan
Gesetzl. Quoten
%o
45.5769
1.3884
3107
4.0620
UVebertrag:
MNsenburg . 2...
Deutschland .
Anteil an den Mansfeld- und Einig-
keit-Quoten . .. 0.0...
15.7611
0.5837
4.2658 14.8495
‚9394
10862
12658
11760 17.4674
(92658 Ab Uebertrag auf Wintershall wegen
2558 Ronnenberg I und Deutschland 11.2257
3.8168 12.3484 A
77 "45.5769 Insgesamt Kali-Chemie: 43.7641
4.5634
54,9898
Uebertr- .:
Die Betriebsanlagen der Gesellschaft umfassen, abgesehen von einigen zur Zeit stilliegenden Werken, die
nachstehend aufgeführten 17 Betriebswerke, wovon die unter Nr. 4 bis 14 erwähnten 11 Werke durch die
Rhenania-Kunheim Verein Chemischer Fabriken Aktienvesellschaft eingebracht wurden. Die Nr. 15 bis 17
stellen die ehemaligen Heyl-Beringer Betriebe dar.
L. und 2. Werk Sehnde.
Felderbesitz:
Friedrichshall I... ..... . 9850500 qm
Friedrichshall II. .... .. . 11382800 am
Anlagen:
Vorhanden sind die beiden mit elektrischer Förde-
"ung versehenen, querschlägig miteinander ver-
oundenen, zu selbständigen Werken ausgebauten
Schächte Friedrichshall I (710 m Teufe) und
Friedrichshall II (800 m Teufe).
Auf dem Werk Friedrichshall I befindet sich eine
Chlorkaliumfabrik mit einer täglichen Produktions-
fähigkeit von 1500 dz 80 %igem Chlorkalium. Die
Magazine gestatten eine Lagerung bis zu 200 000 dz
3. Werk Ronnenberg FI.
Anlagen:
Vorhanden ist ein mit elektrischer Förderung ver-
sehener Schacht (700 m Teufe), der querschlägig mit
lem Schacht der Tochtergesellschaft „Gewerkschaft
Deutschland“, der gleichzeitig als Polizeischacht
dient, verbunden ist.
Außerdem befindet sich auf dem Werk Ronnen-
berg eine Chlorkaliumfabrik mit einer täglichen Pro-
lduktion von etwa 2000 dz 80 %igem Chlorkalium. Die
tägliche Rohsalzförderung einer Schicht beträgt
3000 dz, — Die Magazine für Lagerung von versand-
fertigem Chlorkalium und Rohsalzen haben ein Lare-
4. Werk Altona.
Anlagen:
Das Werk dient zur Herstellung pharmazeutischer
Präparate. Hauptprodukte: Pankreon und Mucidan.
>. Werk Brunsbüttelkoog.
Anlagen:
Auf dem Werk Brunsbüttelkoog wird das unter
lem Namen „Rhenania-Phosphat“ bekannte Dünge-
nittel ‚produziert. Die Jahreskapazität beträgt zur
Zeit 60000 t Rhenania-Phosphat. Die Produktion
von Rhenania-Phosphat auf dem Werk Porz bei Köhı
st vorübergehend eingestellt; falls erforderlich, soll
Brunsbüttelkoog erweitert werden, bevor Porz wieder
in Betrieb kommt.
Das Werk Brunsbüttelkoog hat eigenen Werks-
3ahnhof, dessen Verbindung mit der Station Bruns-
üttelkoog durch die im Besitz der Gesellschaft be-
versandfertigem Chlorkalium. Zur Zeit beträgt die
tägliche Rohsalzförderung in einer Schicht 80C0 dz.
Die Werke verfügen über eigene Werksbahnhöfe
mit Anschluß an die Station Sehnde sowie über eine
eigene Hafenanlage, die mit dem Mittellandkanal ver-
bunden ist.
Gesamtgröße des Grundbesitzes:
44 ha 95 a 32 qm, wovon auf Betriebsanlagen
16 ha 63 a 58 qm und auf Werkswohnungen 14 ha
28 a 98 qm entfallen, während der Rest in Größe von
14 ha 2 a 76 qm zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken
dient. Vorhanden sind 43 Wohnhäuser mit 107 Werks-
wohnungen,
rungsvermögen von etwa 280 000 dz. Entsprechende
Abwässerkonzessionen gewährleisten die Verarbeitung
von Nebenprodukten. Seit Ende 1929 Herstellung
von Bittersalz,
Gesamtgrundbesitz:
33 ha 23 a 57 qm, wovon auf Betriebsanlagen
11 ha 84 a 66 qm und auf Werkswohnungen 7 ha
14 a 86 qm entfallen, während der Rest in Größe von
14 ha 24 a 5 qm zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken
lient. Es sind 50 Werkswohnhäuser mit 158 Woh-
nungen vorhanden, Das Werk hat einen eigenen
Werksbahnhof mit Anschluß an Station Ronnenberg.
Gesamtgrundbesitz:
59 a 46 qm, wovon auf Betriebsanlagen 33 a ent-
fallen, während der Rest von 26 a 46 am unbebaut ist.
findliche Brunsbüttler Industriebahn G. m. b. H. her-
yestellt wird. Außerdem hat das Werk durch eine
j>igene Lösch- und Ladebrücke die Möglichkeit der
lirekten Wasserverladung auf der Elbe,
Gesamtgrundbesitz:
65 ha 55 a 94 qm, wovon auf Betriebsanlagen
i ha 60 a 60 qm und auf Werkswohnungen 26 a 18 am
entfallen, während der Rest in Größe von 63 ha 69 a
16 qm zur Zeit landwirtschaftlichen Zwecken dient.
Vorhanden sind 10 Werkswohnhäuser mit 60 Werks-
wohnungen,
)