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einigten Königreich. Eine große Zahl britischer Industrie
zweige hat seit dem Kriegsanfang einen außerordentlichen
Unternehmungsgeist und schöpferische Kraft gezeigt. Unter
den einzelnen Gewerbetreibenden hat sich eine größere Nei
gung geltend gemacht, sich durch Ideenaustausch zusammen
zufinden, ihre Geschäftsgeheimnisse, welche bisher eifer
süchtig bewacht wurden, gemeinschaftlich zu behandeln und
alle möglichen wissenschaftlichen und technischen Hilfsquel
len des Landes heranzuziehen, um die Produkrion und eine
verbesserte Organisation herbeizuführen (Beifall). In
einzelnen Zweigen hat, wie man mir sagt und- wie ich
sicher glaube, schon fetzt ein Wechsel stattgefunden, welcher
geradezu einer Revolution gleichkommt, und es gibt kaum
irgend einen Eewerbezweig in diesem Lande, der Nicht aus
den schweren Zeiten des Krieges, aus den besonderen
Schwierigkeiten, welche man überwinden mutzte, gekräftigt
und mit neuen Reizmitteln versehen herausgegangen ist.
Ich glaube, daß ich mich nicht übertrieben selbstgefäl
lig ausdrücke, wenn ich sage, daß die Geschichte des Krieges
in unserer heimischen Industrie eine solche ernster und dro
hender Schwierigkeiten gewesen ist, denen wir Mit Mut
entgegengetreten sind und die wir erfolgreich überwunden
haben. Ich möchte auf zwei Tendenzen ein besonderes Ge
wicht legen, wenn es sich- hier auch um eine Abschweifung,
aber darum doch um einen wichtigen Punkt, handelt:
Erstens möchte ich auf die Entwicklung von Gewerbever
bänden für gemeinsame Maßnahmen im Lande selbst und
außerhalb des Landes verweisen, welche den durchschnitt
lichen Stand der Produktion steigern sollen. Die zweite
und nicht minder wichtige Tendenz besteht in der Erkennt
nis, daß wir Lücken in der wissenschaftlichen Forschung, in
der Verwertung ihrer Resultate und ihrer Anwendung für
technische und industrielle Zwecke auszufüllen haben.