Full text: Vorschläge zu Siedlungskorrekturen in der Gemeinde Thayngen (Kanton Schaffhausen)

tionsfatajters, zur Beantwortung der Hrage: 
Was ijlktan Kolonifationsmöglid- 
feiten aus der Gemeindeflurx 
Ihayngen hHerauszuholen? Vorab 
jet feltgejltellt, Daß die ganze Feldilur außer 
dem Wald und dem Weichbilde der Ortidhaft, 
gliterzujammenlegungsbedürftig ijt. Es han: 
delt fich um ein Areal von 662,5 Hektaren. Dak 
die Erfenntnis für die Notwendigkeit Ddiefer 
VBerbeiferung allgemein Plak gegriffen Hatte, 
erweijt die jtattgefundene Inangriffnahme des 
Unternehmens. Zu meliorieren gibt es im 
Gemeindebann Thayngen verhältnismäßig we: 
nig. Das 30 Hekftaren mefjende Sumpfgebiet 
im Weiher ijt in der Nachkriegszeit mekioriert 
worden und gibt bereits [höne Eriräge; diejes 
Gemeindepachtland ijt, wie es nach den gefHil- 
derten Verhältnifjen audy nidt anders jein 
fann, fehr gejucht. . Der [pätern Melioration 
durdy Entwählerung und Kolmatierung ver: 
bleibt das 26 Hektar mellende dorfnahe Gebie1 
im Stammlerbühl; gerade die Dorfnähe und 
die Landinappheit zwingen, diefe Verbelferung 
nicht außer acht zu Iaffen. Ein zirka 4 Hektar 
großer Komplex Wiejen auf dem BudhHberg 
(Barzingerjee) bedarf der Drainage, Die bei: 
den Naturrejervate im „AWegeljee“ und im „al: 
ten Weiher“ |Hmölern allerdings die Land- 
rejerve um rund 10 Hektaren, find aber ver: 
itändlidhe Konzeflionen an den HeimatiHug. 
Der Thaynger Rebberg Hat das in der Oft: 
ihweiz üblige Schicjal erfahren, er ijt in den 
[ekgten Jahrzehnten {tark gerodet worden, Die 
täumlide Konzentration, gegebenenfalls ver- 
bunden mit Rekonjtruktion in der mittleren 
Lage des Berges, da wo nach Ortserfahrung der 
beite Wein wäcit, ijt ein Gebot, das die hielt: 
gen Rebbauern unter allen Umjtänden zu er: 
füllen verfucdhen follten, Denn der Rebbau ift 
oon allen Kulturen am beiten imitande, bei
	        
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