fullscreen: Wirtschaft als Leben

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,0er Wertgedanke“, 
es zu determinieren wäre — in einer mannigfachen Weise weiter er 
ledigen ließe. Die Vielheit der möglichen Determinationen würde nur 
der Vielheit der Gesichtspunkte entsprechen, unter denen jenes Ob 
jekt, ohne Beirrung seines singulären Charakters, von einem bestimmten 
Punkte an seiner weiteren Erledigung zuführbar erschiene. Nebenbei 
gesagt, wäre dieser Gesichtspunkt, als ein bestimmter, eindeutiger, not 
wendig immer vorhanden. Denn er ist eins mit demjenigen, unter 
welchen man ganz im allgemeinen an die Erledigung des bewußten 
Objektes herangetreten wäre: also z. B. im Rahmen einer bestimmten 
Wissenschaft. 
Aber die Möglichkeit verschiedener Determinationen (unter welchen 
jene nach „wirtschaftlich“ nur die eine), sie verträgt sich nicht bloß 
mit der eventuellen Singularität des unter „Wert“ Vorgesetzten Ob 
jektes, des letzteren Singularität wäre vielmehr sogar die wesent 
liche Bedingung dafür, daß auch das unter „wirtschaftlichem Wert“ 
und erst nachher zu erledigende Objekt seinerseits singulären Cha 
rakters sei. Denn sobald schon das Determinierte „Wert“ nicht ein 
und dasselbe, ein ständig Nämliches wäre, dann schon gar nicht 
das Produkt der Determination. Letzteres ist in dieser Hinsicht 
offenbar das abhängig Bedungene, ersteres aber das unabhängig B e - 
dingende. Selbst also im Falle der Zulässigkeit der zweiten Deu 
tung, sobald in der „Wertlehre“ stets und auch dort „wirtschaftlicher 
Wert“ gemeint wird, wo man einfach von „Wert“ spricht, auch dann 
wäre jener Einwand hinfällig. Denn wir brauchen aus dem eben Er 
örterten nur die Anwendung zu machen, um zu erkennen, daß sich 
jenes Verhältnis einer allseitigen Relevanz der Aussagen in der „Wert 
lehre“ doch nicht auf das Dasein und die ständige Nämlichkeit eines 
unter „wirtschaftlichem Wert“ gedachten Objektes, sondern auf das 
Dasein und die ständige Nämlichkeit eines unter „Wert“ schon vor 
her zu denkenden Objektes in letzter und ausschlaggebender 
Linie gründen würde. 
Es geschieht daher mit vollem Rechte, wenn wir dem Gedanken, 
der dem herkömmlichen Gebaren der „Wertlehre“ zu unterlegen ist, 
den Inhalt zuschreiben: Es sei der Wissenschaft unter „Wert“ ein 
Singularobjekt vorgesetzt. 
III. 
Der gesuchte Beweis ist nun erbracht. Ein Gedanke des be 
wußten, und genau dieses Inhaltes spielt in der Tat die Rolle, daß er
	        
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