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die durch Ämter, Wuͤrden u. dgl. von der Ortsgerichtsbarkeit befreit sind).
und 3. in Schutzverwandte (alle, die weder zu den eigentlichen Bürgern,
noch zu den Eximierten gehören).
Gemeinschaftliche Angelegenheiten der Gesamtbürgerschaft werden mit
den „Repräsentanten“ verhandelt. Jedoch werden diese „Stadtver⸗
ordneten“ nicht von der Bürgerschaft, sondern von den Zünften und
sonstigen städtischen Korporationen gewählt, bisweilen sogar von der
Stadtobrigkeit bestellt; sie sind in der Ausübung ihrer Funktionen an
die Beschlüsse ihrer Mandanten gebunden.
Neben den gewöhnlichen Städten bestehen noch zahlreiche sogenannte
„Mediatstädte“ (die außer unter dem Staate noch unter einer — meist
adligen — Grundherrschaft stehen) und Flecken Dörfer, die jedoch die
Befugnis haben, gewisse städtische Gewerbe zu treiben).
Wir haben bis jetzt den Zustand der städtischen Verwaltung in
ihren Beziehungen zu Regierung und Bürgerschaft kennen gelernt. Wir
wollen uns nun noch ein Bild von der damaligen Bürgerschaft als solcher
und von ihrem Leben zu entwerfen suchen, denn sie ist es, die die
Städteordnung von 1808 vorfand. Es dient daher zum besseren
Verständnis, wenn wir eine genauere Vorstellung von ihrer Art besitzen.
Wir stehen im Jahrhundert kleinstädtischen Philistertums, in der
Zeit der kleinen Landstädtchen; noch sehlt die Weite internationalen
Lebens völlig. Zunächst wieder einige Ziffern, die uns über den
Charakter der damaligen Städte Aufschluß zu geben vermögen. Solche
sind freilich schwer zu beschaffen, denn allgemeine Volkszählungen werden
in Preußen fortlaufend erst seit 1816 vorgenommen. Wir halten uns
vor allem an des bekannten Süßmilchs Berechnungen. Zuerst folgen
einige Einwohnerzahlen heutiger Großstädte, mehr aus der Mitte des
18. Jahrhunderts; sie geben — meist nur auf Berechnung gestützt —
allerdings nur Annäherungswerte. Es hatten Einwohner in den Jahren:
Magdeburg (1782). 26270
München (1760).. 25650
Braunschweig (1 760) 25 200
Erfurt (1770)7 . 19 000
Stuttgart (1 750) 16800
Halle (1782). 15 500
Zittau (17585) . 14 000
Altstettin (1 740) 2860
Gotha (1766) ... 2800
Chemnitz (1755). .. 8960
Wittenberg (1 750) 7560
Von den westlichen Städten zählten — Soest (1735) mit 11480
Finwohnern weit voran — Altena, Hamm, Unna, Iserlohn, Bochum,
Duisburg etwa zwischen 2000 -3000 Seelen.
Nun noch einige Ziffern aus der Zeit um die Wende des Jahr—