Vorrede.
IX
erster Linie dem zu empfehlen ist, der sich von dieser Einführung aus weiter in das
Studium der Fragen vertiefen will.
Ich übergebe den Grundriß der Offentlichkeit mit dem Gefühle glücklicher Dank—
barkeit, daß ich den Abschluß erleben durfte. Denn in gewisser Beziehung ziehe ich
hier doch die Summe meiner wissenschaftlichen und persönlichen Uberzeugungen. Meinem
Assistenten, Herrn A. Spiethoff, und meiner Frau danke ich. für die treue Hülfe bei
der Korrektur und sonstiger Fertigstellung; Herr Spiethoff hat das Register gefertigt,
das bei Ausgabe der zweiten Hälfte vervollständigt fürs ganze Buch erscheinen wird.
Daß ich das Bedürfnis hatte, das Buch meiner Frau zu widmen, wird der wenigstens
verstehen, der uns beide und unser Verhältnis zu einander kennt.
Martinsbrunn bei Meran, Ostern 1900.
Vorrede
zur vierten bis sechsten Auflage.
Da die ersten drei Auflagen im Frühjahr 1901 schon bis auf einen kleinen Rest
verkauft waren und es nicht wünschensweri schien, das Buch längere Zeit im Handel
jehlen zu lassen, so beschlossen Duncker K Humblot und ich einen Neudruck im Laufe
des Jahres 1901 vorzunehmen. Die Anderungen desselben beschränken sich auf einige
leine stilistische und sachliche Verbesserungen, einige neue statistische Zahlen und Ähn—
liches. Die Seitengleichheit ist durchaus festgehalten.
Der Druck des zweiten Teiles mußte teils aus diesem Grunde, teils weil meine
Sesundheit mich zeitweise an zu angestrengter Arbeit hinderte, endlich weil die An—
legung der letzten Hand an ein in vielen Kapiteln schon 4226 Jahre altes Manufkript
doch viel mehr Zeit erfordert als ich dachte, noch etwas verschoben werden. Ich hoffe
aber, daß er nun bald beginnen kann.
Berlin, Ende Juli 1901.
Gustav Schmoller.