Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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Für solch einen verhältnismäßig kleinen Wert von p kann man 
nicht erwarten, daß die zwei Berechnungsmethoden eine besonders 
gute Übereinstimmung ergeben, es sei denn, daß n größere Werte an- 
nimmt; in den zwei Beispielen der Tabelle 21 ist daher mit n = 100 
und n = 1000 gerechnet. Im Gegensatz zur Tabelle 20 sind die 
Wahrscheinlichkeiten für positive und negative Abweichungen ge- 
trennt angeführt; da das Exponentialgesetz in allen Fällen symmetrisch 
ist, bilden die nach dieser Formel berechneten Wahrscheinlichkeiten 
allerdings eine symmetrische Reihe; da aber das Binomialgesetz un- 
symmetrisch ist, erhält man hier keine symmetrische Reihe für die 
nach dieser Formel berechneten Wahrscheinlichkeiten. 
Tabelle 21, 
Ab- 
wel- 
chung 
—0 
Wahrscheinlichkeit nach dem 
Binomial- 
gesetz 
Exponential- 
gesetz 
52 
52 
20 
74 
„x 
„7026 
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B 
3089 
018 
0,901. 
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Wahrscheinlichkeit nach dem 
3inomial 
yesetz 
WFxponential- 
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16cm) 
8 
16 
AA 
H182 
04.205 
1182 
A1 
0% 
160 
U AARAL 
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Wie man bereits im voraus wissen konnte, kann das symmetrische 
Exponentialgesetz natürlich nicht dieselben Werte wie das unsym- 
metrische Binomialgesetz ergeben; die Abweichungen sind jedoch 
nicht so groß, daß die symmetrische Form praktisch unbrauchbar 
wird; namentlich geht hervor, daß die Summe der Wahrscheinlich- 
keiten für zwei numerisch gleich große Abweichungen ungefähr 
dieselbe ist, ob man die Asymmetrie berücksichtigt oder nicht. 
Dieses Verhältnis hat namentlich unter Berücksichtigung des Um- 
standes Interesse, daß man, gerade wenn n eine große oder eine sehr 
große Zahl ist, im allgemeinen nie nach der Wahrscheinlichkeit dafür 
fragen wird, eine einzelne näher bezeichnete Zahl von Begebenheiten 
zu erhalten, sondern bloß nach der Wahrscheinlichkeit dafür, daß die 
Abweichung nicht über eine gegebene Größe hinausreicht; da diese 
Wahrscheinlichkeit, welche im Vorhergehenden als Wahrscheinlichkeit 
dafür, daß das Resultat innerhalb eines gegebenen Spielraumes fällt, 
bezeichnet wurde, die Summe einer Reihe von Wahrscheinlichkeiten
	        
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