Full text : Comparison of rates of duty in the Tariff Act of 1930 and in the Tariff Act of 1922

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wendigen  Prozeß  der  wirtschaftlichen  Entwicklung,  der  nicht  nur
die  Resultate  der  Wirtschaftstätigkeit,  sondern  auch  deren  Richtung ­
  bestimmt.  So  wird  durch  die  objektive  Notwendigkeit,  selbst
Resultat  der  „freien“  Tätigkeit,  die  Richtung  der  letzteren  bestimmt. ­
  Das  Bestreben  nach  Kraftersparnis  ist  der  wichtigste
Erhaltungstrieb  des  Menschen;  folglich  kann  sich  der  „freie
Wille“  des  Menschen  nur  äußern,  wenn  er  diesem  Trieb  nicht
entgegenarbeitet.  Die  wirtschaftliche  Tätigkeit  eines  Menschen
kann  also  nur  in  der  Richtung  der  Kraftersparnis  liegen,  welche
aber  von  den  äußeren  Bedingungen  abhängt.  Da  das  soziale
Milieu  nicht  durch  einen  Menschen  geändert  werden  kann,  d.  h.
da  das  wirtschaftende  Subjekt  nicht  die  ganze  Wirtschaftsordnung ­
  in  der  für  es  erwünschten  Richtung  ändern  kann,  so  wird
auch  die  Richtung  seiner  Wirtschaftstätigkeit  hinter  seinem
Rücken  unabhängig  von  ihm  bestimmt.
In  der  modernen  kapitalistischen  Gesellschaft,  bei  der  allgemeinen ­
  Anarchie  der  Produktion,  führt  dieses  Bestreben  nach
Kraftersparnis  zum  Wettbewerb  einzelner  Wirtschaften,  verschiedener ­
  Wirtschaftsformen  und  sozialen  Klassen  untereinander ­
  und  erweist  sich  gleichzeitig  als  ein  bedeutendes  Kampfmittel. ­
  Denn  die  Erhöhung  der  Arbeitsproduktivität  —  das
Resultat  dieses  Bestrebens  —  ist  eines  der  schärfsten  Kampfmittel ­
  im  modernen  Konkurrenzkampf.
Wenn  man  sagen  darf,  daß  der  Mensch  selbst  seine  Wirtschaft ­
  schafft,  so  schafft  er  aber  auch  die  Notwendigkeit,  der
er  immer  noch  in  seiner  Tätigkeit  unterliegt.
So  entspringt  die  Gesetzmäßigkeit  der  wirtschaftlichen  Erscheinungen ­
  der  Zweckmäßigkeit  der  wirtschaftlichen  Tätigkeit,
steht  mit  ihr  in  engem  Zusammenhang  und  wird  durch  sie  bedingt. ­
  Daher  hat  auch  der  Glaube  an  den  wirtschaftlichen
Fortschritt  eine  objektive  Grundlage  in  der  Gesetzmäßigkeit
der  wirtschaftlichen  Erscheinungen:  die  Entwicklung
der  Produktivkräfte  erweist  sich  als  Resultat
der  subjektiven  Bestrebungen  und  gleichzeitig ­
  als  notwendiger  objektiver  Faktor  der
wirtschaftlichen  Entwicklung.  Dieser  Faktor  be-
            
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