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nicht mit Unkosten belastet werden, so daiß die Unkosten nur durch
Aufschlag auf die produktiven Löhne für die Warenerzeugung
verteilt werden sollen. Was Meitzer unter Inventarvermehrung
versteht, sagt er ganz klar. Er spricht, S. 13, von „Selbstanfertigungen
für Betriebserweiterungsbauten und deren Ausrüstung“. Für
Meitzer ist die Schaffung von Inventarvermehrung keine pro
duktive Arbeit, die Lohnausgaben hierfür sind keine wirklich
werbenden Löhne, was zeigt, daß die Gleichstellung der Ausdrücke
produktive und werbende Löhne nicht ganz sinngemäß ist. In der
Sache selbst hat Meitzer unrecht. Wer die Herstellungskosten der
Inventarvermehrung richtig berechnen will, kann auf den Unkosten-
Zuschlag für Betriebskosten nicht verzichten 1 ).
Das nachstehende Beispiel zeigt die Anwendung der bisher
entwickelten Grundsätze.
Wagenbau (Einzelheiten des Materialbedarfs weggelassen):
Betrag
Zuschläge
Zu
sammen
°/o
Betrag
I. Materialien:
1
Holz, einschl. Verschnitt
. . .
400,60
10
40,10
440,70
Eisen, Stahl
Fertigbezogene Beschläge .
Schrauben, Muttern, Nieten,
185,95
5
9,30
195,25
Splinte,
717,20
2
14,35
731,55
Rohre
165,13
Malermateralien
Sattler
. . .
58,80
16,45
1 2
4,80
245,18
Summe j
1544,13
68,55
1612,68
II. Arbeitslöhne:
.
Holzbearbeitung ....
. . . .
25,—
160
40,-
65,-
Stellmacher
70,-
60
42,-
112,-
Handschmiede
40,-
80
32,-
72,-
Fallhammer
13,-
150
19,5
32,5
Pressen
9,5
200
19,-
28,5
Drehen
.
85,5
200
171,-
256,5
Bohren
12,-
150
18,-
30,—
Hobler, Gesenkschmiede.
6,-
150
19,-
.15,-
Kaltsäge
4,5
120
5,4
9,9
Schleifen
3,-
150
4,5
7,5
Schlosser
62,-
60
37,2
99,2
Sattler
V,-
30
2,1
9,1
Maler
22,-
50
11,—
33,—
Holzplatz, Hofarbeiter . .
10,-
25
2,5
12,5
Summe
369,5
418,2
782,7
‘) Vgl. auch Lewin, Werkstattbuchführung. Berlin 1906. Seite 21.
Leitner, Selbstkosteuberechnung. 7. Aufl. 13