— GALT —
das System, nicht die einzelnen, bedarf der Veränderung,
Im Lichte dieser Tatsache und in ihm allein sollte Elkins’
Laufbahn und die der Großen und Kleinen, die ihm
gleichen, betrachtet werden.
Vierzehntes Kapitel
DAS VERMÖGEN HILLS
James J. Hill, der im Beginn seiner Laufbahn hart
getadelt und häufig mit äußerster Heftigkeit angegriffen
worden war, wurde in seinen späteren Jahren der
Gegenstand so verschwenderischer Lobpreisungen wie
wenige Magnaten. Als sein Reichtum und seine Macht
schnell zunahmen und er ein Multimillionär und Leiter
der politischen und industriellen Angelegenheiten großer
Gebiete der Vereinigten Staaten und Canadas wurde,
kam es zu der üblichen Umwandlung. Er hörte auf, der
vertraute ‚Jim‘ Hill zu sein, von dem geringschätzig als
dem „Jay Gould des Nordwestens“ gesprochen wurde,
und verwandelte sich in den großen Mr. Hill, das imponierende
Genie. Eine Schar von Schriftstellern, die in der
übertriebenen Sprache niedriger Schmeichelei wohlgeschult
waren, traten hervor und verkündeten seinen heldenhaften
Anteil als leitender Geist an der aufbauenden Entwicklung
der Hilfsquellen des Landes.
Volle dreißig Jahre lang sind diese Lobpreisungen, die
alle einander verdächtig ähnlich waren, wie wenn sie von
einer Zentralquelle inspiriert wären, fortgesetzt veröffentlicht
worden. In ihnen allen ist ein besonderer dithyrambischer
Ton nachdrücklich zum Vorschein gekommen.
Mit unendlich vielen rhetorischen Varianten sind Ausdrücke
wie „Genie des Verkehrs“ und „Verstandesriese“
häufig auf Hill angewandt worden. Erfinderisch vorgebracht
unter manchen verhüllenden Ausdrücken und
kunstreichen stilistischen Kniffen war der Refrain dieser
Gesänge immer derselbe, den wir in den Lobliedern auf die