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an die Delaware-, Lackawanna- und Western-Eisenbahn
verkauft.
Anklagen auf Diebstahl und Mißbrauch amtlicher Stellung
Zuerst müssen die Beziehungen zwischen Blair, den
Phelpses und Dodge von jener brüderlichen Eintracht gewesen
sein, die einer zufriedenstellenden Verteilung guter
Dinge entspringt. Vor 1856 wehte aus den Jahresberichten
des Verwaltungsrates der Delaware-, Lackawanna- und
Western-Eisenbahngesellschaft ein Hauch herrlichster, niemals
durch die geringste Uneinigkeit getrübter Harmonie.
Phelps hatte als Präsident der Gesellschaft Blair zum Landagenten
für die Warren-Abteilung der Eisenbahn ernannt.
Augenscheinlich durchdrang ein freudiges, behagliches
Gefühl der Genugtuung, daß die Dinge so schön vorwärtszingen,
diese wackere Gruppe von Ehrenmännern.
Plötzlich änderte sich die Beschaffenheit ihrer privaten
und öffentlichen Mitteilungen. Gepfefferte Erklärungen,
die häufig ganze Seiten füllten und mit Beschuldigungen
und Gegenbeschuldigungen angefüllt waren, wurden veröffentlicht,
und es entspann sich ein bissiger Streit über die
Diebstahlsfrage, besonders in Verbindung mit der Warren-Eisenbahn.
Am 9. September 1856 verzichtete Phelps auf
das Präsidentenamt und beschuldigte damit tatsächlich
andere Direktoren, bei der Erwerbung von Land, Hilfsgeldern
und Zweigbahnen ein ausgedehntes System von
Diebereien betrieben zu haben.
Legte Phelps sein Amt nieder, um einen Protest zu erheben?
Wahrscheinlich war die Situation tatsächlich so,
daß der interne Kampf der Schwierigkeit entsprang, die
Beute richtig zu verteilen, und daß sich die Anti-Phelps-Partei
als die stärkere erwiesen hatte. Phelps setzte seine
Angelegenheit in privaten Erklärungen, die im Anschluß an
die Jahresberichte veröffentlicht wurden, auseinander,
Er rühmte sich, daß, als die Privilegien der Delaware-,
weiterhin den Räubersold zu zahlen, die gesetzgebenden Körperschaften von New
Jersey, wie die Klage lautete, durch Bestechung dahin brachte, Vergeltungsmaßregeln
zu beschließen. —